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Wie eroberte Deutschland die Fußballwelt?

23.06.20

Wieviel Zukunft hat Amateurfußball? Wie kann und soll man Vereine unterstützen? Wie schafft das die Grundlage für die Chancen, die Deutschland als Gastgeberland von Euro2024 erhalten hat? Lohnt es sich noch nach der Krise auf Fußball in solchen Online Casinos wie casimba.com zu wetten oder wird es schwierig dort Gewinne zu erzielen? Diese Fragen versuchen wir in diesem Artikel zu beantworten

Die Struktur des deutschen Fußballs ähnelt einer Pyramide. An der Spitze steht die Nationalmannschaft, die von einer riesigen Basis von rund 7,1 Millionen Mitgliedern und 24.800 Vereinen unterstützt wird. Sie verteilen sich auf 21 Landesverbände, die wiederum fünf Regionalverbänden zugeordnet sind. Für den DFB und seine Landesverbände ist das eine schwierige Aufgabe, fast 155.000 Mannschaften die Möglichkeit zu geben, das Spiel zu genießen.

Während der Saison in Deutschland sind 1,5 Millionen Fußballspiele geplant, bis zu 80.000 Spiele finden wöchentlich statt. Zeitpläne müssen erstellt und Richter ernannt werden. Rund 2,3 Millionen Fußballspieler und mehr als 52.000 Schiedsrichter nahmen aktiv an jeder Saison teil.

Fußballvereine sind das Fundament des Fußballs. Das ist eine Quelle der Fußballbegeisterung. In Amateurclubs und -teams werden Bedingungen für das erfolgreiche Bestehen eines professionellen Profifußballs mit seiner gesamten Branche, seinen Medien und Fans geschaffen.

Jede kleine oder große Fußballkarriere beginnt bei einem Amateurverein. Wer sich nicht um das Überleben von Breitenfußballclubs und die Förderung von Talenten in jungen Jahren kümmert, bedroht den langfristigen Erfolg des Fußballs. Profifußball und Amateurfußball hängen daher voneinander ab. Daher ist Solidarität untereinander von entscheidender Bedeutung.

Die Organisation des Spielprozesses wird vom DFB-System des Bundes gesteuert, und die Hauptaufgaben werden von Verbänden und ihren Einheiten in Bezirken und Regionen wahrgenommen. Aufgabe des DFB ist es, nationalen und regionalen Verbänden zu helfen, sich zu entwickeln, Synergien zu schaffen und Kosten zu senken, Impulse zu geben und die Weiterentwicklung des Amateur- und Breitenfußballs koordiniert zu unterstützen.

Zu den finanziellen Aufwendungen für den Amateurfußball gehören nicht die DFB-Mittel, aus denen die Vereine von Innovationen im Spielmanagement und bei der Organisation der Vereinsaktivitäten profitieren. Mithilfe der Tools des DFBnet-Systems wie Online Bewerbungen, Buchung von Veranstaltungsorten, Ernennung von Schiedsrichtern, Verwaltung von Bestätigungen oder Blockierung von Spielen kann das Clubmanagement bequem online arbeiten.

Organisierter Fußball ist auch billig, weil der DFB und die Verbände viele Dienstleistungen erbringen und damit Vereine unterstützen. Darüber hinaus fördert der DFB erfolgreich den Breitenfußball auf politischer Ebene, was zur Verbesserung des Zustands der Vereine und des Fußballs im Allgemeinen beiträgt. Ein Beispiel ist die Änderung der Verordnung zur Lärmbekämpfung in Sportanlagen oder des Gesetzes über die freiwillige Ermächtigung.

Im November 2016 wurde beschlossen, die direkte finanzielle Unterstützung der Regionalverbände künftig von derzeit fünf auf acht Millionen Euro zu erhöhen. Diese Mittel fließen in Wohltätigkeitsprojekte vor Ort.

Darüber hinaus finanziert der DFB weitere Basisprojekte:

  • Projekte von Meisterklassen im Amateurfußball (z. B. Vereinskommunikation)
  • Training für „Junior Trainer – Assistenten“
  • DFB-Mobil
  • Digitale Dienste
  • Frauenfußball
  • Fußballcamps DFB-Stiftung von Egidius Brown
  • Qualifikationsveranstaltungen für Vereine, Mitarbeiter und Trainer
  • DFB Talent Support Program (DFB-Punktesammelsystem)
  • Bonussystem für Amateurclubs, die Kinder und Jugendliche unterrichten
  • Elite-Fußballschule.