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St. Pauli verteidigt Aufstiegsrang

15.03.10 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Der FC St. Pauli hat nach drei Niederlagen in Folge gegen Rot-Weiß Oberhausen endlich wieder einen Sieg eingefahren und bleibt weiterhin im Rennen um den Aufstieg. Weil die Verfolger Fortuna Düsseldorf (0:2 gegen FSV Frankfurt) und Arminia Bielefeld (1:2 gegen Alemannia Aachen) patzten, konnten die Hamburger den Vorsprung durch den 5:3 (2:2)-Sieg auf nunmehr fünf Punkte ausbauen. RWO verpasste es hingegen wieder etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg zu gewinnen und hat nur noch ein Polster von zwei Punkten auf den von Frankfurt belegten Relegationsrang.

Turbulente Partie

In einer turbulenten ersten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, St. Pauli startete jedoch etwas druckvoller und wurde früh durch das 14. Saisontor von Marius Ebbers mit dem 1:0 belohnt (5.). RWO konnte eine Viertelstunde später aber schon zurückschlagen, als St. Paulis Schlussmann Mathias Hain einen 20-Meter-Freistoß von Heinrich Schmidtgal nicht unter Kontrolle brachte und Moritz Stoppelkamp aus kurzer Distanz abstaubte (18.). Stoppelkamp erzielte bereits seinen fünften Treffer in den letzten drei Spielen. St. Pauli zeigte sich vom Ausgleich wenig beeindruckt und ging durch einen wuchtigen Freistoß von Matthias Lehmann wieder in Führung (24.), ehe Daniel Gordon per Kopf den Halbzeitstand herstellte (30.). Nach dem Seitenwechsel begannen beide Teams behäbig und taten sich schwer wieder in das Spiel zu finden. Bastian Oczipka versuchte in der 54. Minute sein Glück mit einem Distanzschuss und profitierte von einem haarsträubenden Fehler des RWO-Keepers Christoph Semmler. Florian Bruns schien eine Viertelstunde vor Schluss mit dem 4:2 für die Entscheidung zu sorgen, doch die Oberhausener gaben nicht auf und kamen durch Marinko Miletic noch einmal auf 3:4 heran (77.), ehe Fabian Boll in der 85. Minute den Sack endgültig zu machte.

Manu für fussballfanseiten.de

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Rostock verschenkt wichtige Punkte

15.03.10 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Der F.C. Hansa Rostock hat nach acht Spielen ohne Sieg auch gegen den SC Paderborn 07 nicht die Trendwende geschafft und musste sich am Sonntag mit einem mageren 2:2 (2:1) begnügen. Damit hat Rostock zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg verschenkt und das komplette Polster auf den Relegationsrang verspielt, denn der FSV Frankfurt hat mit 26 Punkten exakt genauso viele Punkte wie die Norddeutschen und belegt nur wegen der schlechteren Tordifferenz den 16. Platz.

Paderborn mit ungewohnt vielen Fehlern

In einer unterhaltsamen Begegnung suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive und den Gästen gelang gleich mit der ersten Torchance durch Fin Bartels das 1:0 (7.). Die Paderborner Hintermannschaft hatte ungewollt die Vorarbeit für den Treffer geleistet. Nach dem Führungstreffer legte sich das Tempo ziemlich und die Begegnung verlor immer mehr an  Fahrt. Paderborns Frank Löning gelang fünf Minuten nach dem 0:1 der überraschende Ausgleich (12.), mit dem zu dieser Zeit wohl niemand gerechnet hatte. Rostock reagierte zunächst geschockt auf den Ausgleich, erspielte sich jedoch im Stile einer Mannschaft, die absolut nichts mit dem Abstieg zu tun hat, weitere Möglichkeiten und wurde kurz vor der Halbzeitpause durch Andreas Dahléns Treffer mit dem 2:1 belohnt (44.). Bei Dahléns Tor machte die Hintermannschaft der Hausherren einmal mehr eine richtig schlechte Figur. Nach dem Seitenwechsel war weiterhin der F.C. das etwas bessere Team, weil die Gastgeber anscheinend nichts mehr für die Partie tun wollten. Brisanterweise kam der SC durch ein Tor von Sven Krause kurz vor Schluss noch zum sehr schmeichelhaften Ausgleich (86.), der alles andere als verdient war. Insgesamt ist der Punkt einfach zu wenig für die Hanseaten, die damit fast schon in die Abstiegszone abrutschten.

Manu für fussballfanseiten.de

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Rote Teufel eilen weiterhin Richtung Bundesliga

15.03.10 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern konnte sich auch gegen den FC Energie Cottbus deutlich mit 4:1 (3:0) durchsetzen und eilt weiterhin mit großen Schritten Richtung Aufstieg ins Oberhaus. Cottbus muss nach der elften Niederlage der Saison wieder etwas um den Klassenerhalt zittern, weil die Lausitzer als Tabellendreizehnter nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz zur 3. Liga haben.

Überragender Sidney Sam

Die Roten Teufel legte am heimischen Betzenberg los wie die Feuerwehr und gingen bereits nach drei Minuten durch ein Tor von Verteidiger Rodnei in Front. Cottbus zeigte sich vom Rückstand aber wenig beeindruckt und kam durch Nils Petersen (11.) und Jiayi Shao (17.) ebenfalls zu guten Möglichkeiten, doch U21-Torwart Tobias Sippel war bei beiden Versuchen zur Stelle. Ein weiterer U21-Nationalspieler, nämlich Mittelfeldmann Sidney Sam, sorgte in der 24. Minute für die frühzeitige Vorentscheidung, als er einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Kurz vor der Pause war dann erneut Sam mit seinem 9. Saisontor zur Stelle und erhöhte auf 3:0. Die Lauterer blieben auch nach dem Seitenwechsel die bessere Mannschaft und kamen durch Erik Jendrisek sogar zum 4:0 (61.). Die Vorarbeit zum 4:0 hatte der überragende Sam geleistet. Den Gästen aus der Lausitz gelang zwar in der 69. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter von Marc-Andre Kruska noch Ergebniskosmetik, zu mehr reichte es allerdings nicht mehr. Ein weiterer negativer Höhepunkt aus Sicht der Cottbuser war mit Sicherheit auch noch die Gelb-Rote Karte für Emil Jula (75.).

Manu für fussballfanseiten.de

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Leverkusen mit Galavorstellung zurück im Titelrennen

15.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Herbstmeister Bayer 04 Leverkusen hat sich nach dem Ausrutscher gegen den 1. FC Nürnberg (2:3) eindrucksvoll zurückgemeldet und besiegte im zweiten Top-Spiel des 26. Spieltages den Hamburger SV mit 4:2 (1:1). Bayer unterstrich durch den Sieg erneut die Titelambitionen und liegt weiterhin drei Punkte hinter dem FCB auf dem 3. Platz. Hamburg rutschte nach der fünften Saisonniederlage auf den 5. Platz ab und hat nur mehr einen mageren Punkt Vorsprung vor dem SV Werder Bremen.

Hochklassige Begegnung mit vielen Torchancen

Beide Mannschaften setzten in der Leverkusener BayArena auf Offensive und lieferten sich über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch. Die Hamburger, die noch drei Tage zuvor in der Europa League gegen den RSC Anderlecht erfolgreich bestanden (3:1), hatten durch Mladen Petric die erste Möglichkeit der Partie (11.), nach einem Traumpass von Eljero Elia lupfte der Kroate den Ball aber sowohl über René Adler, als auch über das Leverkusener Gehäuse. Die Doppelbelastung durch die Europa League war den Gästen im ersten Durchgang kaum anzumerken und sie erarbeiteten sich weiterhin gute Chancen. So scheiterte Kapitän David Jarolim nach einer wunderschönen Kombination über Marcell Jansen, Eljero Elia und Ruud van Nistelrooy (21.). Hamburg war zwar besser, aber im direkten Gegenzug hebelte Tranquillo Barnetta mit einem Traumpass die komplette Hintermannschaft des HSV aus und ermöglichte so Top-Torjäger Stefan Kießling, den chancenlosen Frank Rost zu überwinden (22.). Bayer hatte danach noch weitere gute Möglichkeiten durch Renato Augusto (27.) und Arturo Vidal (29.), da diese es aber verpassten nachzulegen, kam der HSV nach einer guten halben Stunde infolge eines Missverständnisses zwischen René Adler und Sami Hyypiä durch Zé Robertos Heber zum Ausgleich (33.). Nach dem Seitenwechsel war den Norddeutschen die Doppelbelastung dann aber doch sichtlich anzumerken und die Gastgeber nahmen das Heft in die Hand. Prompt konnte Stürmer Eren Derdiyok nach einem langen Ball von Daniel Schwaab per Kopf auf 2:1 erhöhen (55.), ehe Stefan Kießling nach einer Hereingabe von Renato Augusto ebenfalls per Kopf erfolgreich war (61.). Zwar kam der HSV durch einen Treffer von David Rozehnal (83.) noch einmal heran, Gonzalo Castro stellte jedoch wenige Sekunden nach dem 3:2 wieder den alten Abstand her (84.).

Manu für fussballfanseiten.de

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Pizarro lupft Bremen Richtung Europa League

15.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Der SV Werder Bremen hat drei Tage nach dem hart erkämpften 1:1-Unentschieden gegen den FC Valencia auch in der Bundesliga die Nerven behalten und behielt durch einen sehenswerten Lupfer von Claudio Pizarro (80.) mit 1:0 (0:0) die Oberhand gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Die seit sechs Spielen ungeschlagenen Bremer lauern nach dem Sieg weiterhin mit einem Punkt Rückstand zum 5. Platz, der nach diesem Wochenende vom HSV belegt wird. Die TSG, die in der Rückrunde erst sieben Punkte sammeln konnte rutschte hingegen auf den 11. Platz ab.

Hoffenheim engagiert, Bremen mit Kontertaktik

Die Hoffenheimer waren nach der bitteren 0:1-Schlappe gegen Mainz um Wiedergutmachung bemüht und begannen die Partie sehr engagiert. Bremen zog sich ohne die beiden Mittelfeldantreiber Mesut Özil (Rückenprobleme) und Marko Marin (zunächst nur auf der Bank) zunächst weit zurück und lauerte auf Konter. Chancen blieben daher erst einmal Mangelware, nach einer guten halben Stunde hatte der brasilianische Nationalspieler Carlos Eduardo die Führung für Hoffenheim auf dem Fuß, verzog aus aussichtsreicher Position allerdings (28.). Landsmann Maicosuel machte es Minuten später auch nicht besser und vergab die sich bietende Möglichkeit (34.). Auf der Gegenseite hatte Nationalspieler Per Mertesacker nach einem Eckball die größte Chance in der ersten Halbzeit, doch Timo Hildebrand parierte aus kurzer Distanz (37.). Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel auf niedrigem Niveau, weil Hoffenheim nicht konnte und Bremen nicht wollte. Beide Mannschaften hatten sich wohl schon mit einer leistungsgerechten Punkteteilung zufrieden gegeben, da gelang Claudio Pizarro mit einem eleganten Heber der Siegtreffer zum 1:0 (80.).

Manu für fussballfanseiten.de

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Bayern mit Arbeitssieg gegen Freiburg zurück an die Spitze

15.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Die Tabellenführung des FC Schalke 04 währte nur wenige Stunden, denn der FC Bayern München setzte sich nach 90 Minuten mit 2:1 (0:1) gegen den Abstiegsbedrohten SC Freiburg durch und eroberte sich durch das 19 Bundesliga-Spiel ohne Niederlage wieder den Platz an der Sonne zurück. Matchwinner war einmal mehr der niederländische Superstar Arjen Robben, der mit seinen beiden Standard-Toren (76./83.), den Rückstand durch Cedrick Makiadi (31.) egalisierte und seine Mannschaft zum Sieg führte. Freiburg steckt nach dem zwölften Spiel ohne Sieg weiterhin im Tabellenkeller fest.

Robben-Show mit zwei Toren

Die Bayern starteten vier Tage nach dem Champions-League-Rückspiel in Florenz ersatzgeschwächt in die Begegnung. So musste Trainer Louis van Gaal neben Martin Demichelis (Gesichtsfraktur) und Mario Gomez (Muskelfaserriss), auch auf Franck Ribery (Sprunggelenksverletzung) und den gelbgesperrten Bastian Schweinsteiger verzichten. Trotz alledem gaben die Bayern von Beginn den Ton an. Stürmer Ivica Olic scheiterte bereits in der 3. Minute nach feinem Zuspiel von Thomas Müller an Simon Pouplin, der sich an diesem Abend noch einige weitere Male auszeichnen konnte. Danach fiel den Gastgebern in der Vorwärtsbewegung aber erst einmal nicht mehr viel ein, sodass der SC langsam aber sicher besser in die Partie fand. Ein 20-Meter Schuss von Julian Schuster bedeutete die erste Gefahr für den FCB (20.). Zwei Minuten später setzte Miroslav Klose einen Kopfball völlig freistehend neben das Tor (22.), ehe Cedrick Makiadi nach einer guten halben Stunde Keeper Hans-Jörg Butt mit einem strammen Schuss aus 18 Metern zur überraschenden Führung überwand (31.). Bayern blieb aber auch nach dem Rückstand wenig zwingend und auch nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Freiburger, die die erste Chance des zweiten Durchgangs für sich verbuchen konnten. Ein Schuss von Johannes Flum verfehlte nur knapp das Tor der Hausherren (51.). Die in der Pause offensiver ausgerichteten Münchner benötigten eine gute Stunde, um den Tabellenvorletzten mehr unter Druck zu setzen. Prompt lenkte Heiko Butscher eine Hereingabe von Olic fast in den eigenen Kasten (61.) und der bis dato blasse Robben prüfte Pouplin mit einem Freistoß (64.). Eine Viertelstunde drehte Arjen Robben dann aber so richtig auf und lud zur “Robben-Show” ein: erst hämmerte er einen Freistoß von der Strafraumgrenze mit über 110 km/h in die Maschen (76.), Minuten später verwandelte er einen von Ivica Banovic an Thomas Müller verschuldeten Foulelfmeter eiskalt (83.). Insgesamt war der Sieg nicht gerade meisterlich, allerdings haben die Bayern bewiesen, dass sie sich die drei Punkte auch einmal erkämpfen können und stehen somit wieder verdient an Position 1.

Manu für fussballfanseiten.de

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Club stürzt Berlin ins Tal der Tränen

15.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Hertha BSC Berlin hat das Abstiegs-Endspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:2 (1:0) verloren und darf wohl schon die ersten Vorbereitungen auf Liga 2 treffen, denn nach dem zwölften Heimspiel ohne Sieg, ist die “Alte Dame” wohl nicht mehr zu retten. Der “Club” schaffte es hingegen den 15. Platz gegen Hannover 96 erfolgreich zu verteidigen, die am Wochenende ebenfalls wieder einen Dreier landeten und bleibt damit weiterhin in der gesicherten Zone.

Schäfer ganz stark

Nach einem Nürnberger-Sieg sah es aber vor allem zu Beginn gar nicht aus, denn die Berliner starteten ungewohnt mutig und offensiv. Durch ein gutes Flügelspiel erarbeiteten sie sich auch schnell gute Möglichkeiten, so traf Winterneuzugang Theofanis Gekas mit einem Schuss aus der Drehung nur den Pfosten (16.), sein Sturmpartner Adrian Ramos scheiterte Sekunden später am glänzend parierenden Raphael Schäfer (17.). Auch in der Folge waren es weiterhin die Gastgeber, die auf das 1:0 drängten, von den Franken war fast gar nichts zu sehen. In der 21. Minute lenkte Schäfer einen Kopfball von Raffael an die Latte und auch beim Kopfball aus kurzer Distanz von Gekas war der FCN-Keeper erneut zur Stelle (22.). Gekas hatte alleine in der ersten Halbzeit Chancen für mehrere Spiele, in der 37. Minute nutzte er dann aber doch eine und erlöste die Fans im heimischen Olympiastadion. Nürnberg wurde im ersten Durchgang nur ein einziges mal durch einen Distanzschuss von Marcel Risse gefährlich. Hertha blieb auch nach dem Seitenwechsel am Drücker und kam nach einer schönen Einzelleistung von Raffael fast zum 2:0, doch Schäfer hatte wieder aufgepasst (55.). Wie aus dem Nichts heraus erzielte der Schweizer Torjäger Albert Bunjaku nach einem Eckball per Kopf dann den Ausgleich und stellte den kompletten Spielverlauf auf den Kopf (61.). Angelos Charisteas stürzte die Hertha-Fans und Verantwortlichen in der Nachspielzeit endgültig ins Tal der Tränen, als er einen Konter zum 2:1-Endstand abschloss (90.+2.).

Manu für fussballfanseiten.de

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Hannover: Die Hoffnung stirbt zuletzt

14.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Hannover 96 hat durch ein 2:1 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt den zweiten Sieg in Folge eingefahren und darf wieder vom Klassenerhalt träumen. Eine Woche nach dem 2:1-Sieg gegen den SC Freiburg konnten die Niedersachsen auch im nächsten Endspiel einen Dreier landen. Momentan steht man mit 23 Punkten auf dem Relegationsrang, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt aber nur einen mageren Punkt. Frankfurt kann sich indes nach guten Leistungen den Traum vom internationalen Geschäft abschminken und ist auf den 10. Platz abgerutscht.

Zwei Ampelkarten und drei Tore

Hannover startete nach dem Sieg gegen Freiburg selbstbewusst in die Partie und konnte sowohl kämpferisch, als auch spielerisch überzeugen. So hatte Arouna Kone bereits in der 3. Minute die erste gute Möglichkeit, scheiterte aus 18 Metern jedoch an Schlussmann Oka Nikolov. Wenige Minuten später konnte Maik Franz einen Fallrückzieher von Christian Schulz gerade noch vor der Linie klären (6.). In der 14. Minute platzte der Knoten dann doch noch: Leon Andreasen schloss eine schöne Kombination über Manuel Schmiedebach und Didier Ya Konan mit dem 1:0 ab. Von der Eintracht war zu Beginn eigentlich gar nichts zu sehen, erst nach einer halben Stunde kamen die Hessen etwas besser in die Partie. Halil Altintop (30.) und Alex Meier (32.) vergaben zwei gute Möglichkeiten auf Seiten der Gäste, ehe Altintop eine Nachlässigkeit in der 96er-Hintermannschaft nutzte und zum 1:1 ausglich (45.+2.). Die Hausherren agierten nach dem Seitenwechsel etwas zu behäbig, sodass die Frankfurter die Partie immer mehr dominierten. Selim Teber sah in der 54. Minute nach einem absichtlichen Handspiel jedoch die Gelb-Rote-Karte und schwächte seine Mannschaft völlig unnötig. Hannover nutzte die Überzahl und kam durch Sergio Pinto zum 2:1 (57.). Den Hessen wollte in der Folge nicht mehr viel einfallen, sodass keine weiteren Tore fielen. Weiteres negatives Ereignis: Maik Franz sah in der Nachspielzeit ebenfalls die Ampelkarte (90.+1.).

Manu für fussballfanseiten.de

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Schalke auf Titelkurs

14.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Der FC Schalke 04 hatte den VfB Stuttgart zum Topspiel des 26. Spieltages zu Gast und verdrängte den FC Bayern München durch einen 2:1 (0:0)-Sieg von der Tabellenspitze. Für die “Knappen” waren Joker Edu (46.) und Kevin Kuranyi (55.) erfolgreich, Nationalspieler Serdar Tasci erzielte das zwischenzeitliche 1:1 (50.).

Joker Edu sticht

In einer unterhaltsamen Partie waren Torchancen vor allem in der ersten Halbzeit Mangelware. Einzig und allein Kevin Kuranyi (14.) und Pavel Progrebnyak (35.) vergaben jeweils eine Chance für ihr Team, mehr kam im ersten Durchgang nicht zustande. Dies sollte sich nach dem Seitenwechsel aber schlagartig ändern, da binnen einer Viertelstunde gleich drei Treffer fielen. Schale-Coach Felix Magath bewies mit der Einwechslung von Edu ein sehr glückliches Händchen, da der Joker bereits wenige Sekunden später stach. Serdar Tasci hatte einen Querschläger direkt zu Edu gespielt, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und zum 1:0 traf. Tasci machte seinen Fehler aber nur vier Minuten später wieder gut, als er bei einem Freistoß von Zdravko Kuzmanovic mit dem Kopf zur Stelle war (50.). Schalkes Verteidiger Heiko Westermann war beim Kopfballduell mit Tasci nicht energisch genug mit hochgestiegen. Aber auch Westermann bügelte seinen Fehler wieder aus, weil er es war, der nach einer misslungenen Abseitsfalle der Schwaben den entscheidenden Pass auf Kuranyi spielte, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Alles in allem ein verdienter Sieg von “Königsblau”, das auch im elften Heimspiel in Serie ungeschlagen bleibt.

Manu für fussballfanseiten.de

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Zehn Mainzer siegen

14.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Der 1. FSV Mainz 05 hat sich trotz 60-minütiger Unterzahl gegen den 1. FC Köln einen verdienten 1:0 (0:0)-Sieg erkämpft und darf nun sogar vom internationalen Geschäft träumen, denn mit 38 Punkten hat der Tabellensiebte nur fünf Zähler Rückstand auf den 5. Platz, der momentan vom HSV belegt wird.

Mainz auch in Unterzahl besser

Die Gastgeber suchten ihr Heil im Vorwärtsgang und erspielten sich einige Möglichkeiten, dabei scheiterten sie aber zumeist an der eigenen Nervosität oder an FC-Keeper Faryd Mondragon. Der Mainzer Filip Trojan hatte bereits nach zwei Minuten die erste Chance des Spiels, verzog jedoch. Stürmer Aristide Bancé (4./13.) und Elkin Soto (16.) boten sich danach ebenfalls gute Gelegenheiten. Von Köln war nach der starken Leistung beim 1:1 gegen den FCB bis dato noch nichts zu sehen. Auch nach der Roten Karte für Bancé, der etwas unkontrolliert gegen Verteidiger Pedro Geromel mit dem Ellbogen agierte (27.) wurden die Gäste nicht besser, stattdessen erhöhten die Mannen von Trainer Thomas Tuchel weiterhin den Druck. Vor dem Seitenwechsel hatte Trojan (33./37.) noch einmal zwei gute Chancen, doch Mondragon war wieder zur Stelle. Tuchel wechselte nach der Halbzeitpause Chadli Amri und Andre Schürrle ein und bewies damit ein sehr glückliches Händchen, da die Mainzer nach einem wunderbaren Pass von Amri auf Schürrle mit 1:0 in Führung gingen und diese bis zum Ende hin auch nicht mehr abgaben. Eine wirklich tolle Leistung der Mainzer, denn in Unterzahl gewinnen nur wenige Mannschaften noch ein Spiel.

Manu für fussballfanseiten.de

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