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Aktualisierung des Werbeverbots für Fußballtrikots – Stand des EU-Casino Sponsorings 2020

09.07.20 (1. Bundesliga, 2. Bundesliga, Aktuelles, Champions Leaque, Sponsoring, Startseite, UEFA Europa League)

Allein in der Championsleague werden 17 von 24 Fußballvereine von Sponsoren unterstützt. Das House of Lords Gambling Industry Select Committee hat konkrete Änderungsempfehlungen an die britische Regierung herangetragen, um die Gefahr der Spielsucht gezielt einzudämmen. Wie sieht die Situation in Deutschland aus, wie ist der aktuelle Stand und was ist in den kommenden Jahren zu erwarten?

Glücksspiel im Fußball – Warum sollte das Sponsoring vpn Trikots verboten werden?

Wie bei jedem Thema finden sich auch beim Casinospiel und bei Sportwetten Pros und Kontras. Die Gruppe der Sympathisanten besteht aus den Fußballvereinen, den Glücksspielanbietern und deren Kunden. Kritiker dagegen sind in vielen Ländern die politischen Instanzen und Glücksspielaufsichtsbehörden. Die zweite Gruppe setzt sich für den Verbraucherschutz und damit verantwortungsvolles Spielen zum einen und die Abwehr von nicht seriösen Glücksspielangeboten im Internet ein.

Zu einem ihrer stärksten Kritikpunkte gehört die Verharmlosung und Vergegenwärtigung von Glücksspiel im TV und dem Sportleben. Wetten und Casinospiele würden verharmlost und deren Gefahren unterschätzt. Ein Schritt zum verbesserten Verbraucherschutz soll die Entfernung der Namen von Glücksspielunternehmen von Fußballertrikots und auch von Sportbekleidung anderer Sportarten sein.

Bisherige Sponsorings im Fußball:

  • Man City durch betsafe
  • Liverpool durch BetVictor
  • Real Madrid und der DFB durch bwin
  • Tottenham Hotspurs durch den Online-Poker-Anbieter Mansion

Vor allem die Fußballvereine in Großbritannien und Spanien weisen aktuell die höchste Anzahl an Trikots mit Unternehmen aus der Glücksspielbranche auf. Waren es in der britischen Fußballliga 2012 bereits 25% der Vereine, die einen entsprechenden Sponsoring Namen auf dem Trikot hatten, vervielfachte sich die Prozentzahl in den zurückliegenden acht Jahren weltweit deutlich. Sollte es zukünftig doch kein Verbot von Sponsoring durch Glücksspielunternehmen geben, sollte die Zahl der Sponsoren aus dieser Branche weiterhin den deutlichen Kurs nach oben anvisieren.

 

Copyright: PA Wire/PA Images

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Fußball-Clubs und Glücksspiel

Casinoanbieter haben natürlich auch ihre Vorteile, die sich durch das Sponsoring von Fußballvereinen ergeben. Zum einen färben die Medienwirksamkeit und das hohe Zuschauerinteresse direkt auf die Casinobetreiber ab. Werbeslogans und Spots werden einem Millionenpublikum ausgestrahlt und in der Spielpause könnten viele der Zuschauer einen Blick auf das soeben beworbene Casino werfen. In vielen deutschsprachigen Casinos lassen sich unterhaltsame und spannende Automatenspiele zum Thema Fußball oder Sport finden.

Allein schon dieser Zusammenhang erklärt, worin der inhaltliche Zusammenhang von Sportveranstaltungen und Online Casinos liegt. Hinzu kommt, dass viele Casinoanbieter auch Sportwetten anbieten. Das immer beliebter und bekannter werdende Online Casino Betamo geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet aus dem Hause Evolution Gaming das Football Studio Live Casino an. Dabei wird mit einem Live Dealer gespielt, der sich in der Sprecherkabine eines Footballstadions befindet.

Jetzt kann der Spieler auf den Sieger, den Verlierer oder ein Unentschieden wetten und seinen Einsatz wie bei BlackJack mittels Chips vornehmen. Der Live Dealer zieht eine Karte und legt diese zum Home-Schriftzug. Die zweite Karte wird zum Away-Schriftzug gelegt und liefert letztlich die Spielentscheidung. Nicht nur dieses innovative Spiel ist Grund genug diesen Casinoanbieter näher kennenzulernen. Aktuell lässt sich hier für Neukunden ein Willkommensbonus bis zu 300 Euro und 150 Freispiele holen.

Hintergrundinformationen zum Verbot von T-Shirt-Werbung

Einer der wichtigsten Gründe für das Verbot von Werbung auf Fußballtrikots ist die Prävention des Anstiegs von Glücksspielen. Dabei sollen in erster Linie die Verbraucher und damit Spieler vor Verlusten und konkret der Spielsucht geschützt werden. Die Empfehlung Sponsoring Verträge bis 2023 für Fußball und weitere Sportarten auslaufen zu lassen soll nicht für Windhund- oder Pferderennen gelten. Während große Vereine den Wegfall von Sponsoring Verträgen von Glücksspielunternehmen durch alternative Sponsoren abfangen können, stehen vor allem kleine Vereine und Clubs vor einem existenziellen Problem.

Zahlen aus Großbritannien belegen, dass mehr als zwei Millionen Menschen an Wett- und Spielsucht leiden. Eine mögliche Effektverstärkung der Spielsuchttendenz sind Kritikermeinungen zu Folge allein schon die fünf Minuten an Glücksspielwerbung während der Spielpause und nach dem Spiel. Im nächsten Schritt sind unabhängige Untersuchungen eingeleitetet worden, um das tatsächliche Ausmaß der Sponsoring Auswirkungen im Fußball auf Glücksspieler zu ermitteln.

In Deutschland hatte Anfang 2019 der DFB Kritik der nationalen Glücksspielaufsichtsbehörde erhalten. Diese beinhaltete, dass Werbung für Sportwetten Anbieter legal ist, nicht aber für Online Casinos. Dreh- und Angelpunkt war bwin, der über seine offizielle Webseite beide Leistungen anbietet und deren Schriftzug auf den Fußballtrikots zu finden war.

Es wurde eine deutliche Trennung der Leistungen gefordert, so dass beim Fußballspiel keine indirekte Bewerbung von Online Casinospielen erfolgt. Würden die Sponsoring Verträge mit Wettanbietern in Deutschland verboten werden, verlieren deutsche Fußballvereine mit bisherigen Werbepartnerschaften Millionenbeträge.

 

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Neue Saison, neue Einflüsse

30.06.20 (1. Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Bundesliga, Aktuelles, Frauenfussball, Startseite)

Fans um den gesamten Erdball geben ihr Bestes, um ihren Sport und ihre Lieblingsmannschaft zu supporten. Seit Corona hat die Feierlaune allerdings einen Dämpfer bekommen. Denn wehende Fahnen, Sprechchöre, bengalische Feuer und Trommeln sind im Augenblick nicht zu sehen oder zu hören. Viel mehr bleiben die Stadien leer. Umso interessanter ist es da, dass sich unter den Profis ein neues Bündnis gebildet hat.

 

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Mit dem neuen Bündnis wollen Fußballerinnen und Fußballer zukünftig mehr in die Entscheidungen, die von Verbänden und den Clubs getroffen werden, einbezogen werden. Der „Kicker“ hatte über die neu gegründete Interessenvertretung berichtet. Darin finden sich etwa Mats Hummels von Borussia Dortmund, Ex-Dortmunder und heutiger Spieler von Union Berlin, Neven Subotic oder auch Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg.

Die Grundlage für den Zusammenschluss ist der Punkt, das sich viele Spieler bei wichtigen Entscheidungen übergangen sehen. Um in Zukunft eine aktive Stimme einbringen zu können, wurde das neue Netzwerk gegründet. Besonders die Behandlung und der Umgang mit den Profis während der Corona-Krise scheint letztendlich den Ausschlag geben zu haben. So wurde etwa das Hygiene-Konzept über die Köpfe der Spieler hinweg entschieden.

Doch auch aufseiten der Fans hat sich etwas getan. So fordert das Fan-Bündnis „Unser Fußball“ etwa, dass es keine Rückkehr zu einem kaputten System geben darf. Insofern hat der Zusammenschluss von Fans unlängst kritisiert, dass die aktuellen Verhältnisse im Profibereich nicht mehr länger zu tragen sind und es Reformen bedarf. Diese sollen, geht es nach dem Bündnis, schon im Sommer umgesetzt werden. Schließlich soll die Zukunft des Fußballs nachhaltig, zeitgemäß und Basis nah sein.

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Letztendlich gehört dazu auch das Thema Fußballwetten. Denn viele Fans sind gleichzeitig jedes Wochenende offline oder online dabei, auf ihren Herzensverein den einen oder anderen Euro zu setzen. Neben den Sponsoren im Fußball bieten sich allerdings ebenso andere Anbieter, wie etwa online-betting.org/at/ an. So kann der Fan ganz bequem eine Wette online platzieren, ohne dafür extra aus dem Haus zu müssen. Insgesamt ist es bei diesem Thema wichtig, auch in den Profiligen Stellung zu beziehen. Zwar ist das Wetten auf Sportereignisse nicht für jeden ein Problem, dennoch gibt es in den Fan-Organisationen, in denen die großen Organisationen sowie die über 1.000 lokalen Fanklubs, Dachverbände und Ultragruppen vereint sind, Bedarf.

Insofern gibt es für die Sommerpause eine Vielzahl von Punkten, die nach Saisonabschluss wichtig sind. Eine Erklärung sowie alle Unterschriften sollen nach dem letzten Spieltag dem DFB sowie der DFL übergeben werden. Darin geht es generell darum, dass die Vereine und Verbände aufgefordert werden, den Fußball neu aufzustellen und entsprechend zu handeln.

Erreicht werden solle faire Rahmenbedingungen. Nicht nur auf nationaler, sondern ebenfalls auf internationaler Ebene. Im Fokus steht dabei das nationale Financial Fairplay, die Aufrechterhaltung der 50+1-Regel, eine gerechte und gleichmäßige Verteilung von TV-Geldern oder die Begrenzung der Einflüsse von Investoren auf die jeweiligen Vereine.

Darüber hinaus geht es ebenfalls um die Fans selbst. Denn auch für diese müssen faire Rahmenbedingungen gelten. Das betrifft „sozialverträgliche Ticketpreise“ ebenso, wie Anstoßzeiten, die fangerecht sind. Es gibt also allerhand zu tun und der Fußball ist gerade nach Corona gut beraten, auf die Interessen der Fans einzugehen. Dass die Forderungen generell willkommen sind, zeigte bereits DFL-Boss Christian Seifert. Dieser hatte angekündigt, im Herbst eine Taskforce einzusetzen. Geht es nach „Unser Fußball“ wäre das ein paar Monate zu spät.

 

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Glück im Unglück für Schalke: Abwehrchef Kabak fällt nicht länger aus

13.02.20 (1. Bundesliga, Aktuelles, News, Startseite)

 

Gute Nachrichten für den FC Schalke 04 und vor allem für Ozan Kabak. Der Abwehrspieler musste im Heimspiel gegen den SC Paderborn verletzt ausgewechselt werden. Die ersten Befürchtungen haben sich nicht bestätigt. Kabak hat sich „nur“ eine Zerrung im rechten Oberschenkel zugezogen.

Schalke 04

Bild: Pixabay

Das Verletzungspech beim FC Schalke 04 hat in den vergangenen Wochen und Monaten eiskalt zugeschlagen. Der Revierklub plagt sich schon seit geraumer Zeit mit massiven Personalsorgen herum. Mit Benjamin Stambouli und Salif Sane fallen zwei Leistungsträger schon seit Monaten aus.
Auch Daniel Caligiuri fällt nun zwei Monate aus und Jonjoe Kenny muss ebenfalls schon seit längerer Zeit gezwungenermaßen zuschauen. Zudem sind Weston und Suat Serdar beide angeschlagen. Vor diesem Hintergrund spielt Schalke bei den Bundesliga Tipps 2020 derzeit keine wirkliche Rolle in Sachen Champions League-Qualifikation.


Immerhin, Ozan Kabak hat sich am vergangenen Wochenende gegen Paderborn keine schlimmere Verletzung zugezogen, wie die Schalker zu Beginn der Woche bekannt gaben. Der türkische Nationalspieler musste vorzeitig ausgewechselt werden und Schalke-Coach David Wagner zeigte sich nach dem Spiel eher skeptisch: „Es ist eine Muskelverletzung. Wie schwerwiegend, wird dann das MRT zeigen. Das können zehn Tage Ausfall, oder aber auch drei bis vier Wochen bedeuten.“


Die schlimmsten Befürchtungen haben sich aber zum Glück nicht bestätigt. Der 19-jährige laboriert nur an einer Zerrung im rechten Oberschenkel. Ein langfristiger Ausfall ist damit wohl nicht zu befürchten.
Wann der Innenverteidiger wieder ins Training einsteigen kann wird sich in den kommenden Tagen erst zeigen. Ein Einsatz am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Mainz ist nicht komplett ausgeschlossen, es ist jedoch fraglich ob Wagner seinen Stamm-Abwehrspieler direkt wieder „in kalte Wasser“ wirft und damit eine erneute Verletzung riskiert.


Zumal eine erneute Verletzung von Kabak ein herber Rückschlag für Wagner & Co. wäre. Die Knappen stehen vor entscheidenden Wochen in der laufenden Saison. S04 hat in der Rückrunde nur eines von vier Spielen gewonnen und ist auf Platz 6 abgerutscht. Nach dem Auswärtsspiel in Mainz, empfängt man
Titelanwärter RB Leipzig zuhause und Ende Februar muss man beim 1. FC Köln heran. Vor allem gegen Mainz und Köln sind zwei Siege Pflicht, auch wenn man jeweils auf fremden Platz spielt. Wenn alles nach Plan läuft wird Kabak spätestens gegen Leipzig wieder mit von der Partie sein.


Anfang März steht dann das vermeintlich wichtigste Spiel in der Rückrunde an. Am 3. März trifft man im DFB-Pokal-Viertelfinale auf den FC Bayern. Auch wenn Schalke dabei als Außenseiter in das Duell geht, hofft man dennoch auf ein „Pokal-Wunder“.

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Die Lehren aus dem Rückrundenauftakt

31.01.20 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

Der erste Bundesliga-Spieltag der Rückrunde ist Geschichte. Die Fanclubs aus ganz Deutschland mussten fast vier Wochen lang auf ihre Lieblingsvereine verzichten. Doch seit dem 17. Januar rollt im deutschen Oberhaus wieder der Ball. Mittlerweile sind bereits zwei Spieltage der Rückrunde absolviert. Wir ziehen die ersten Lehren aus dem Bundesligaauftakt 2020.

Lehre 1: Die Bayern holen zum Angriff aus

Eigentlich war es vorauszusehen, dass die Bayern nach einer für eigene Verhältnisse eher dürftigen Hinrunde im neuen Jahr in Sachen Meisterschaft noch einmal voll angreifen werden. Dem Selbstverständnis nach darf der Weg zur Schale nur über die Bayern gehen. Bereits in der Winterpause folgten wie gewohnt die ersten Kampfansagen aus München in Richtung Leipzig und Dortmund. Dementsprechend engagiert präsentierte sich der Rekordmeister in den ersten beiden Ligaspielen 2020. Zum Rückrundenauftakt gab es ein 4:0 gegen Hertha BSC und auch beim Spitzenspiel am 19. Spieltag gegen den FC Schalke, stellten die Bayern klar, dass sie es mit dem Angriff auf die Tabellenspitze ernst meinen. Kein Wunder, dass die Mannschaft von Trainer Hansi Flick bei den Fußball Wetten Online mit Quoten von 1,50 (Stand: 30.01) der große Favorit auf die Meisterschaft ist. Alle, die vorher noch daran gezweifelt haben, dürften sich nun darüber im Klaren sein, dass die Bayern noch einmal richtig zum
Angriff ausholen werden.

Lehre 2: BVB landet den Transfercoup des Winters

Auch der BVB blieb in der Hinrunde so einige Male hinter den eigenen Erwartungen zurück, wie beispielsweise gegen Union Berlin. Nur 30 Punkte nach 17 Spieltagen waren für den selbsternannten Meisterkandidaten viel zu wenig. Es ist vielmehr der schwächelnden Konkurrenz zu verdanken, dass die Chancen im Meisterkampf momentan nicht noch viel schlechter aussehen. Dabei haperte es in der Hinrunde an vielen Enden. Ob individuelle Aussetzer in der Abwehr, Formschwäche bei den Offensivspielern oder Verletzungssorgen im Sturm – irgendetwas lag stets im Argen. Auch die letztjährige Torgarantie Paco Alcacer konnte nicht an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen. So kam es wenig überraschend, dass sich die Verantwortlichen im Winter nach Alternativen für den Spanier umsahen. Klar, dass man sich auch um Erling Braut Haaland bemühte. Der Norweger spielte für Red Bull Salzburg in der Vorrunde der Champions League groß auf und zog das Interesse zahlreicher Vereine auf sich. Umso überraschender kam dann allerdings die Nachricht, dass sich der BVB gegen die Konkurrenten durchsetzen konnte. Haaland zahlte das Vertrauen direkt zurück und traf in seinen ersten beiden Spielen gleich fünfmal. Wer in diesem Winter den Königstransfer gelandet hat ist somit gewiss.

Lehre 3: Gladbach braucht noch Zeit

Es war eine der großen Geschichten der Hinrunde: Borussia Mönchengladbach überzeugte vom Start weg und führte lange Zeit die Tabelle an – und das alles mit einem neuem Trainer. Die Kombination Marco Rose und Gladbach scheint zu passen. Unter anderem setzte sich die Fohlenelf als Tabellenführer gegen den FC Bayern durch. Dabei darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass die Mannschaft an ihrer Leistungsgrenze operierte. Deutlich wurde diese bereits zum Ende der Hinrunde, als die Ergebnisse nicht mehr ganz so leicht von der Hand gingen. So gab es im Endspurt der ersten Saisonhälfte zwei vermeidbare Niederlagen gegen Union Berlin und Wolfsburg. Die Winterpause kam für die Fohlen also wie gerufen. Denn im neuen Jahr sollte ein erneuter Angriff auf die Tabellenspitze erfolgen.
Allerdings kam es zum Rückrundenauftakt erst einmal zu einem Dämpfer gegen die starken Schalker. Beim 2:0 gab es für Rose und Co. auf Schalke nichts zu holen. Dafür wurde dann eine Woche später gegen Mainz 05 der erste Dreier seit dem 18. Dezember bejubelt. Die Champions League Qualifikation ist für die Borussia vom Niederrhein auf jeden Fall machbar. Für den ganz großen Wurf wird
es dieses Jahr aber voraussichtlich nicht reichen. Vielleicht ist es ja in der kommenden Saison so weit.

Das sind unsere ersten drei Lehren aus dem Rückrundenauftakt. Man darf gespannt sein, wie es im Fußball-Oberhaus weitergehen wird.

 

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Neues zur Halbzeit: Wie steht es um den VfB Stuttgart?

23.01.20 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

 

Im Schwabenland stehen die Zeichen auf Veränderung! Zum Start in das neue Jahrzehnt verkündet der VfB Stuttgart eine neue Personalie, mit der kaum einer wirklich gerechnet hat. Mit Pellegrino Matarazzo führt ein neuer Coach das Team an.

Da wunderten sich selbst eingefleischte Stuttgart-Fans, als der neue Trainername verkündet wurde. Überraschend schnell verkündeten die Verantwortlichen des VfB den Nachfolger des jüngst entlassenen Tim Walter. Bis dato trainierte der gebürtige Amerikaner die U17 der TSG Hoffenheim und wechselte erst im Sommer 2019 als Co-Trainer zu den Profis. Nun hat er die Chance den VfB in der 2. Bundesliga an die Spitze zu führen.

Mit dem bevorstehenden Spiel gegen den FC Heidenheim kann sich Matarazzo direkt unter Beweis stellen. Aktuell stehen die Fußball-Wetten bei einer Quote von 5,50 (Stand. 9.1.) für den Gegner, doch bis zum Spieltag Ende Januar haben die Schwaben noch viel Zeit zum Trainieren. Auch wenn die Fußballwelt etwas verwundert über die Neuernennung ist, die kaum einer auf dem Radar hatte, erhält der neue Coach Zuspruch aus den eigenen Reihen. Thomas Hitzlsperger sieht in dem Wechsel des Trainerpostens die Chance, aus den Fehlern der Vergangenheit und der bisherigen Saison zu lernen.


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Tim Walter musste Posten räumen

Aber was war geschehen? Die erhofften Erwartungen, dass Walter mit dem VfB Stuttgart aufsteigt, haben sich nicht erfüllt.
Die Rückkehr in die Bundesliga blieb ein Traum, der mit Ansage platzte. Aber nicht nur die spielerischen Leistungen waren ausschlaggebend für den Rauswurf des ehemaligen Trainers. Hinter den Kulissen machten sich auch Differenzen bemerkbar, wie es um die Zukunft um den Verein steht. Spielerwechsel im Kader?
Neue Strategien? Die Marschrichtung war nicht klar erkennbar.

Statt Ruhe und Kontinuität, die Walter eigentlich in die Stuttgarter Mannschaft bringen sollte, wurde das Chaos hinter verschlossenen Türen nur noch größer. Die schlechte Stimmung war auch für die Fans sichtbar: Betrachtet man die letzten Spiele des 2. Halbjahres 2019 stechen nur zwei Siege heraus. Ein dritter Platz in der Tabelle der 2. Bundesliga ist sicherlich keine Schande, doch das anvisierte Ziel zum Aufstieg konnte damit keineswegs erreicht werden.


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Hoffnungen auf neue Chancen

Dass der neue Coach ein ganz anderes Konzept verfolgt, welches auf starkes Training und noch mehr Ausdauer setzt, konnten die
Spieler schon im ersten Training hautnah erleben. Neben Passübungen und Testspielen erhielten die Fußballer um Mario Gomez gleichfalls die Möglichkeit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Der Neustart mit Matarazzo ist auch für die gestandenen Spieler ein Reboot. Um sich im Spiel und Verständnis besser kennenzulernen, müssen sich alle Kicker beweisen. Die alten Gewohnheiten müssen dabei über Bord geworfen werden.

Die neue Ausrichtung und die neue Spitze des Teams machen Hoffnung auf ein erfolgreiches 2020 für den VfB Stuttgart. Es wäre den Schwaben zu wünschen, dass sich die Änderungen und der Pressewirbel sich für alle Beteiligten auszahlt. In den nächsten Spielen werden alle Kritiker und Fans genau hinsehen und prüfen, ob der Wechsel des Trainerpostens eine gute Entscheidung war. Wie es für den ehemaligen Coach Tim Walter weitergeht, ist bisher noch nicht verkündet worden.

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