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SG Everloh/Ditterke schließt Kooperation mit Konzertagentur

24.07.16 (Aktuelles, Jugendfußball, News, Sonstige Ligen, Sponsoring, Startseite)

 
Die Jugendfußballsparte der SG Everloh/Ditterke hat eine umfangreiche Kooperation mit der in Hannover ansässigen Konzertagentur K.O.K.S geschlossen. K.O.K.S vertritt in dieser Partnerschaft u.a. das Open Flair Festival in Eschwege und die TV-Produktionsfirma d-zentral.

Open Flair Festival

Auf der Hose des Trikots befindet sich die Open Flair Festival Beschriftung.

Die genannten Partner werden die Jugendabteilung der SG Everloh/Ditterke in vieler Hinsicht unterstützen und fördern. Bereits im August 2015 haben einige Fußballerinnen und Fußballer die Zusammenarbeit genutzt und konnten beim Open Flair Festival hinter die Kulissen blicken, exklusive Eindrücke gewinnen, Kontakte sowohl mit Künstlern als auch mit Veranstaltern knüpfen und nicht zuletzt auch Fotos mit Farin Urlaub, Marteria und den Monsters of Liedermaching sammeln.

Bosse

Bosse

Zu den weiterführenden Kooperationsinhalten gehören die Erstellung von Trainingsvideos und Spielaufzeichnungen durch die Produktionsfirma d-zentral, die Übernahme von Künstlerpatenschaften für einzelne Mannschaften und die damit verbundene Einbindung von Festival- und Künstlerlogos auf die Spielkleidung. Mit BOSSE und der Rock`n`Roll-Band BOPPIN’ B haben bereits zwei hochkarätige Künstler ihre Unterstützung für die B-Junioren und die B-Juniorinnen des Vereins ab Weiterlesen »

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Rückschau der Champions League 2016 und Vorschau auf die Champions League 2017

13.06.16 (1. Bundesliga, Aktuelles, Champions Leaque, News, Startseite)

Die Champions League Saison 2015/16 ging mit einem rein spanischen Duell zu Ende. Am Ende befanden sich unter den besten acht Teams mehrheitlich die üblichen Verdächtigen. Die ganz großen Sensationen blieben aus, auch wenn das Weiterkommen von Atlético Madrid gegen den FC Barcelona im Viertelfinale eine kleine Überraschung war. Aber es wäre ja auch langweilig, wenn sich immer dieselben Mannschaften durchsetzen würden. Und so hoffen die Fans auch in der Champions League 2017 auf spannende Spiele. Wir werfen noch einmal einen Blick zurück und wagen eine Vorschau auf den kommenden Wettbewerb.

Zwei von vier deutschen Vertretern überstanden die Gruppenphase

Von Bayern München wurde es allgemein erwartet. Aber dass der VfL Wolfsburg seine Gruppe gegen PSV Eindhoven, Manchester United und ZSKA Moskau gewinnt, war schon überraschend. In Gruppe E kam es zum erwarteten Zweikampf zwischen Bayer Leverkusen und dem AS Rom, da der FC Barcelona unangefochten Platz 1 sicherte. Am Ende lagen die Römer nach Hin- und Rückspiel mit 7:6 Toren vor dem Werksklub. Borussia Mönchengladbach hatte in der Gruppe C eine schier unlösbare Aufgabe zu bewältigen. Die Gegner hießen Manchester City, Juventus Turin und der FC Sevilla. Aufgrund des schwachen Saisonauftakts der Gladbacher reichte es am Ende nur zum letzten Platz.

Die Highlights in der k.o.-Phase waren sicher die Spiele von Bayern München gegen Juventus Turin und Atlético Madrid, der Sieg der Wolfsburger gegen Real Madrid sowie das spanische Duell zwischen Atlético und Barcelona. Von fünf spanischen Startern erreichten zwei schließlich das Finale. Dieses wurde zum sechsten Mal seit dem Jahr 2000 erst durch Elfmeterschießen entschieden. Wettfreunde mussten also auf ein Unentschieden tippen, um zu gewinnen.

 


alter

Statistik zur Champions League in der Saison 2015/16

Infografik zur Champions League 2016

Quelle: eigene Darstellung


 
 

Vorschau auf die Champions League 2017

Die größte Überraschung in den Meisterschaften der großen vier Ligen war sicherlich der Meistertitel von Leicester City in der englischen Premier League. Damit wird die Mannschaft aus Mittelengland in der Champions League 2017 erstmals vertreten sein. Prominente Klubs, die im kommenden Wettbewerb fehlen werden, sind unter anderem:

  • Manchester United, FC Chelsea und FC Liverpool aus England
  • FC Valencia und FC Málaga aus Spanien
  • Inter und AC Mailand aus Italien
  • FC Schalke 04 und VfL Wolfsburg aus Deutschland
  • Olympique Marseille und Girondins Bordeaux aus Frankreich
  • Zenit St. Petersburg aus Russland
  • Galatasaray Istanbul aus der Türkei

Entscheidend für die Anzahl der Startplätze einer Liga ist die Fünfjahreswertung. Diese Liste führen derzeit Spanien, Deutschland und England an. Aus diesen Ligen qualifizieren sich die ersten Drei automatisch für die Gruppenphase der Champions League 2017. Der Tabellenvierte ist zur Teilnahme an den Play-offs als letzte Qualifikationsrunde für die Gruppenphase berechtigt. Spanien ist bei einer Qualifikation des FC Villareal erneut mit fünf Mannschaften am Start, da sich der FC Sevilla als Sieger der Europa League automatisch für die Gruppenphase qualifiziert hat und in der Meisterschaft nicht auf den ersten vier Plätzen landete. Die Ligen auf den Plätzen vier und fünf erhalten je zwei direkte Startplätze und einen Platz für die Play-offs. Das sind aktuell Italien und Portugal.
 

Champions League 2017- Stand der Gruppenphase Platz 1 bis 5

Champions League – Stand der 5 Jahreswertung – Platz 1 bis 5


 

Frankreich belegt in der Fünfjahreswertung aktuell den sechsten Platz und erhält so auch noch zwei Startplätze für die Gruppenphase. Der Drittplatzierte der Ligue 1 muss allerdings schon in der 3. Qualifikationsrunde ran. Auf den Plätzen der Fünfjahreswertung folgen Russland, Ukraine, Belgien und die Niederlande. Aus diesen Ligen qualifiziert sich der Meister direkt für die Gruppenphase und der Tabellenzweite beginnt in der 3. Qualifikationsrunde.
 

Champions League 2017 Gruppenphase der Platz 6 - 10

Platz 6 -10 der 5 Jahreswertung

 

Direkte Startplätze für die Gruppenphase gibt es nur noch für die Plätze elf und zwölf der Fünfjahreswertung. Diese Plätze belegen zurzeit die Türkei und die Schweiz, deren Meister Besiktas Istanbul und der FC Basel als Teilnehmer der Champions League bereits feststehen. Die Tabellenzweiten Fenerbahce Istanbul und Young Boys Bern beginnen in der 3. Qualifikationsrunde.

 

Gruppenphase der Champions League 2017 Platz 11 und 12

Platz 11 und 12 der 5 Jahreswertung

 
 

22 von 32 Teilnehmern stehen fest

Wer die Plätze für die Gruppenphase in den Tabellen durchzählt, wird auf 21 Mannschaften kommen. Als 22. Teilnehmer steht der FC Sevilla als Gewinner der Europa League fest. Die restlichen zehn Startplätze werden in den vier Qualifikationsrunden ausgespielt. Vielleicht wird es die eine oder andere Überraschung geben, aber das Gros dieser zehn Plätze werden die aufgeführten Qualifikanten der zwölf stärksten Ligen ausmachen.

Entscheidend für die Setzliste der Play-offs ist der Klubkoeffizient. Danach sind Manchester City, der FC Porto und der FC Villareal gesetzt. Ob auch Borussia Mönchengladbach und der AS Rom gesetzt sind, hängt von den Siegern der 3. Qualifikationsrunde ab. Dort befinden sich mit Schachtar Donezk, Ajax Amsterdam und dem RSC Anderlecht drei Klubs mit einen höheren Wert als Gladbach und Rom. Da insgesamt fünf Mannschaften gesetzt werden und drei bereits gesetzt sind, müssen also mindestens zwei der genannten Mannschaften scheitern, wenn die Borussen für die Auslosung in den Topf der gesetzten Mannschaften wollen. Mögliche Gegner wären unter anderem Fenerbahce Istanbul, Sparta Prag, PAOK Thessaloniki, Steaua Bukarest, AS Monaco, Young Boys Bern oder der FK Rostow.

Das Finale findet im walisischen Cardiff statt

Cardiff ist erstmals Austragungsort eines Finales der Champions League. Das 1999 eröffnete Principality Stadium fasst 74.500 Zuschauer und war bei den Olympischen Spielen 2012 Austragungsort des kleinen Finales um Platz 3 im Fußballturnier der Herren. Auch die walisische Nationalmannschaft bestreitet hier ihre Länderspiele.
 


Das Finale der Champions League 2017 findet in Cardiff statt

Das Finale der Champions League 2017 findet in Cardiff statt

Das Principality Stadium in Cardiff ist Austragungsort des Finales der Champions League 2017. Foto: M Mohammed – 150953138 / Shutterstock.com

        

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Gerhard Ahrens: “Fritz Walter und Otto Render erzählen über ihre Kriegserlebnisse”

16.04.15 (1. Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Bundesliga, Aktuelles, Gerhard Ahrens, Länderspiele, Startseite)

Gerhard Ahrens neues Buch – “Fußballmärchen geträumt….. und wie sie wahr wurden”

Weiter gehts… Fortsetzung vom 28.03.2015

Als im März 1953 meine Lehre abgeschlossen war, habe ich Fritz Walter angeschrieben und ich erhielt seine Einladung zum Probetraining. Es war zwischenzeitlich Juni geworden und es liefen die Vorbereitungen zur 2. Deutschen Meisterschaft des 1.FCK. Karl Ningelgen der Trainer der Amateure lud mich sofort zu einem Spiel in Biedenkopf in der Jungliga ein und ging am nächsten Tag mit
mir durch die Stadt um ein Zimmer zu besorgen. Es klappte auch in der Mozartstraße, wo schon Karl Wanger aus der Walter-Elf wohnte und wir hatten 2 Kameraden Franz Müller und Heini Kraußer von den Amateuren in unserem Zimmer. Es gab wenig Wohnraum, die halbe Stadt war ja noch zerstört. Aber wir verstanden uns gut. Arbeit beim Amerikaner als Gabelstapler Fahrer im Depot hatte ich sofort. Der Name Fritz Walter half uns nicht nur bei der Arbeitssuche, sondern in allen Lebenslagen öffnete er für uns problemlos alle Türen, so auch später bei der Pfaff  AG im Lohnbüro, wo ich zum Chef nur die Hand heben brauchte und er winkte mich raus, da er im Vereinsvorstand war und wusste, heute ist der FCK wieder auf Freundschaftsreise zu den umliegenden Vereinen. Die hatten meistens ein volles Haus und dadurch wussten auch sie finanzielle Vorteile zu schätzen.

Die damaligen Verhältnisse sind überhaupt nicht mehr vorstellbar. Geben sie heute einmal einem Azubi in den drei Lehrjahren 25,- , 30,- und 35,- DM monatlich.  Mehr bekamen wir damals nicht. Ich habe es erst selber nicht glauben wollen, als man mir eine Kopie von Fritz Walters Vertrag mit dem FCK aus der Vertragsspieler Zeit vorlegte, in dem ein monatlicher Geldbetrag von 120,- DM  vereinbart war. Vom Vorstand und Fritz gegengezeichnet.
Dabei hatte er doch ein in die Hunderttausende gehendes Angebot von Real Madrid vorliegen. Aber die Treue zu seinem FCK und die von ihm nach dem Krieg  mit aufgebaute so erfolgreiche Mannschaft waren es ihm mehr wert als alle Geldlockungen. Sicher haben nicht nur seine Erfahrungen aus den Kriegsjahren dazu beigetragen, sondern seine Einmaligkeit, die auf den Gedenkstein vor dem Stadion in Alsenborn dieses festhält:

Fritz Walter Gedenkstein

Fritz Walter Gedenkstein

 

 

Fritz Walter und Otto Render erzählen über ihre Kriegserlebnisse.

Das letzte Länderspiel war am 28. November 1942 und wurde gegen die Slowakei im damaligen Preßburg mit 5:2 gewonnen.

Als Fritz Walter dann im Dezember 1943 seinen Marschbefehl nach Ostfriesland bekam, konnte er zu Weihnachten noch bei seinen Eltern in Kaiserslautern vorbei fahren. Man merkte Fritz an, wie wichtig ihm dieser Besuch bei seinen Eltern war.  Major  Graf, von Sepp
Herberger um Hilfe gebeten, Fritz zur Luftwaffe zu holen, hatte enorme Probleme bis die Versetzung von der Infanterie zur Luftwaffe geklappt hat. Herberger, der sich ernsthafte Sorgen um die Gesundheit von Fritz Walter machte, mahnte die Spieler, ordnungsgemäß ihren Dienst zu versehen, damit sie von der Heeresleitung nicht aufgelöst werden.  Die roten Trikots führten zur  Namensgebung „Rote Jäger“, wahrscheinlich brachte Fritz Walter später diese Beeinflussung auch bei den „Roten Teufel“ seinem FCK zum Tragen.

Fritz Walter war überglücklich wieder Fußball spielen zu können. Das letzte Spiel in Frankreich lag bereits ein Jahr zurück. Major Hermann Graf hatte eine ganze Reihe guter Spieler eingesammelt und mit Sepp Herberger die Elf zusammengestellt. Fritz bekam seine Malaria Anfälle auch langsam in den Griff. In Aurich fand das erste Spiel gegen eine Marine Auswahl statt und wurde 5:0 gewonnen. Nachdem eine Spielvereinbarung mit Stuttgart kurz vor Weihnachten getroffen wurde, hatte Fritz das Glück, Heilig Abend bei seinen Eltern in Kaiserslautern zu feiern. Am 2. Weihnachtstag wurde in Stuttgart gespielt, aber 6:3 verloren, wahrscheinlich weil im Stuttgarter Team der Nationaltorwart Jahn stand.

Es wurden noch weitere Spiele geplant. Vor dem Spiel gegen Frankfurt ging ein Bombenhagel auf Frankfurt nieder und das Spiel wurde abgesagt. Die Zerstörung der deutschen Städte hatte ein erschreckendes Ausmaß angenommen und auch an den Fronten zeichnete sich bereits die Niederlage Deutschlands ab. Pfingsten 1944 fand noch ein Spiel gegen den HSV vor 12tausend Besuchern statt. Es wurde 3:2 gewonnen. Als die „Roten Jäger“auf dem Fliegerhorst Rotenburg stationiert waren, wurde dieser ebenfalls durch einen furchtbaren Bombenangriff verwüstet. 200 Todesopfer waren neben vielen Verletzten zu beklagen.   Bei einem Luftkampf mit den Amerikanern wurde Major Graf  so verletzt, das es fast ein Wunder war, dass er überlebte.

Es erfolgte daraufhin die Verlegung nach Rennes in Frankreich.  Hier holte sich Fritz Walter auch seine zukünftige Flugangst. Nur fünf Junkers 52 von gestarteten 12 Flugzeugen kamen  dort an. Sieben Flugzeuge wurden abgeschossen.
Wegen der Abschüsse wollte der Pilot in Orleans landen. Das Flugzeug hatte einen Treffer erhalten und brannte bereits.  Natürlich drängte alles schreiend zur Tür und Fritz stand vorne. Die Türklappe flog weg und hätten seine hinter ihm stehenden Kameraden nicht beherzt in seinen Koppel gegriffen und ihn Weiterlesen »

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Aber erst einmal – Wie kommt der Hannoveraner Gerhard Ahrens überhaupt in die Pfalz?

28.03.15 (1. Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Bundesliga, Aktuelles, Auswärtsspiele, Champions Leaque, DFB Pokal, Europa League, Frauenfussball, Fussballbücher, Gerhard Ahrens, Jugendfußball, Länderspiele, Sonstige Ligen, Spielberichte von Fans, Startseite)

Gerhard Ahrens neues Buch – “Fußballmärchen geträumt….. und wie sie wahr wurden”

Weiter gehts… Fortsetzung vom 25.03.2015

Wie kommt der Hannoveraner Gerhard Ahrens überhaupt in die Pfalz?

Fritz Walter spielte in den Kriegsjahren 24 Länderspiele für Deutschland.

24 Länderspiele spielte Fritz Walter in den Kriegsjahren

Seit Jahren schon werden Bilder und Berichte von mir zusammengestellt. Die Erlebnisse die ich in den Kriegsjahren und später dann mit der Waltermannschaft hatte, waren so extrem und heute wegen der damaligen Zustände fast nicht mehr nachvollziehbar, dass ich es schade finde, wenn man alles vergessen würde, was uns nach dem furchtbaren Kriegsgeschehen alles erwartete. Am Ende meines Buches werde ich darauf noch einmal genauer eingehen.
Fritz Walter und seine Kameraden aus der Walter-Elf waren für mich mein Ziel und was ich mir einmal im Leben vorgenommen habe, das wurde auch zu Ende gebracht. So war es mit meiner Handels-Schule und der anschließenden Ausbildung als Baustoffkaufmann. Mit 17 Jahren spielte ich bei Fortuna Oberg bereits in der ersten Mannschaft. Zwei Jugend-Meisterschaften hatte ich schon hinter mir. Außerdem die Führerscheine 1,2 und 3 – was konnte mir da schon in Lautern passieren? Ich war auf alles vorbereitet.
In den großen Ferien 1948 fuhren wir zu zweit mit dem Fahrrad zum Bodensee. Meine Heimat zwischen Hannover und Braunschweig gelegen im Kreis Peine war ja fast ein Katzensprung bis dahin. Aber wir schafften es über Kassel – Fulda – Würzburg – Stuttgart – Ravensburg. Große Enttäuschung bei der Ankunft in Friedrichshafen, da hat es Bindfäden geregnet und wir haben vom Bodensee nicht viel gesehen. Aber es wurde schnell wieder besser und es ging in Richtung Schaffhausen zum Rheinfall weiter. In Bad Säckingen die Berge hoch und dann durchs Glottertal bis an den Rhein. Zu dieser Zeit hatte der FCK sein erstes Spiel in Köln gegen Nürnberg um die erste Deutsche Meisterschaft nach dem fürchterlichen Kriegsgeschehen. Ganz gleich wo wir von Karlsruhe bis Koblenz am Rhein auch ankamen, überall wurde nur vom Fritz und seinen Kameraden erzählt. Unser Interesse hatte ein solches Ausmaß angenommen, dass wir noch auf der Heimfahrt über Köln und Dortmund in Richtung Hannover beschlossen, im nächsten Jahr in den großen Ferien uns Kaiserslautern anzusehen. „Kappi“Gerhard Brandes und ich.(jeder hatte seinen Spitznamen).

Gerhard Brandes, Günter Vorholt und Gerhard Ahrens

Gerhard Brandes, Günter Vorholt und Gerhard Ahrens

Eigentlich waren wir immer sechs unzertrennliche Freunde in Oberg, aber ich konnte nur zwei bewegen – Gerhard Brandes und Günter Vorholt mit mir auf dem Fahrrad nach Kaiserslautern zu fahren. Gerhard war bei der ersten Fahrt zum Bodensee schon dabei und Günter tat sich Anfangs noch Weh und hatte schnell Sonnenbrand auf dem Rücken.
Aber bevor alles richtig losging hatten wir noch ein Freundschaftsspiel mit der ersten Mannschaft in der Nähe von Goslar am Harz auszutragen. Gerhard spielte ebenfalls in der ersten Mannschaft als Verteidiger und ich auf Halblinks. Wie es meistens so ist, wenn man etwas vor hat, dann wird einem ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ich holte mir beim Spiel eine Leistenzerrung. Ein Zurück gab es für mich nicht. Also linkes Bein an die Fahrradpendale gebunden und ab in Richtung Kassel. Das Bein hatte sich über Nacht gut erholt und dann über Marburg, Gießen, Frankfurt, Ludwigshafen, Neustadt nach Kaiserslautern.
Die Wälder und Burgen auf der Fahrt von Neustadt zum Betzenberg und dann der herrliche Blick vom Stadion auf Weiterlesen »

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Zeitzeuge Gerhard Ahrens: Fußballmärchen geträumt….. und wie sie wahr wurden.

25.03.15 (1. Bundesliga, 2. Bundesliga, Aktuelles, Gerhard Ahrens, Länderspiele, Sonstige Ligen, Startseite)

Fußballmärchen geträumt….. und wie sie wahr wurden.

Vorwort: Gerhard Ahrens

In vielen persönlichen Gesprächen, meistens in Alsenborn, hatte ich die Möglichkeit über die „Roten Jäger“ mit Fritz Walter zu erzählen.

Gerhard Ahrens - Waltermannschaft überall

Waltermannschaft reist durch die Welt – von Gerhard Ahrens

Otto Render war für 3 Jahre mein Begleiter auf den Fahrten zu den Sportfreunden Saarbrücken und Otto der Deutsche Meister von 1953 mit der Walter-Elf hatte einen reichen Erfahrungsschatz über die Erlebnisse gleich nach dem Krieg mit seinem FCK und den Kameraden der Walter-Elf. Es gab viel zu erzählen während der Fahrten, damals noch ohne Autobahn, zweimal jeweils durch den Zoll und dann über die Dörfer durchs Saarland bis zum Ende von Saarbrücken.;
 
Der Absturz mit seinem Fahrzeug im April 1969 von der Waschmühltalbrücke war ein Schock, da verschwieg mir selbst ein guter Freund, wie es tatsächlich unter der Brücke ausgesehen hat. Es war ein furchtbares Geschehen. Seine Frau Anneliese mit uns ebenfalls engbefreundet, starb kurze Zeit später auf ähnlich tragische Weise.

Fritz Walter Gedenkstein

Fritz Walter Gedenkstein

Die Erlebnisse mit den sogenannten Kartoffelspielen und von der Metzgerei Speyerer die erhaltenen Unterlagen über Fritz Walter und einen Teil meiner Kameraden sind höchst interessant. Selbst Sepp Herberger hat einen netten Brief über die freundliche Aufnahme im Hause Speyerer hinterlassen. Aber dann bekam ich das angefangene Manuskript des Buches von Ernst Liebrich dem älteren Bruder von Werner Liebrich. Beider Leiden in den Kriegsjahren und was alles nach seiner Verletzung geschehen ist. Nach meinem Buch „Mythos Fritz Walter“ wollte ich eigentlich nicht mehr schreiben, aber als ich diese Seiten gelesen hatte, musste ich einfach noch einmal alles von vorn niederschreiben. Bei der Vielzahl der Erlebnisse sind zeitliche Weiterlesen »

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