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Borussia Dortmund: Glück im Unglück, Bayern patzen und Reus darf nochmals ran

30.04.19 (1. Bundesliga, DFB Pokal, News, Startseite)

Für Borussia Dortmund verlief der 31. Spieltag alles andere als optimal. Der BVB hat eine bittere 2:4-Derbypleite gegen den FC Schalke 04 kassiert und wird in den kommenden beiden Spielen auf seinen Kapitän Marco Reus verzichten müssen. Der 29-jährige wurde nach seiner roten Karte für zwei Partien gesperrt. Reus wird damit erst wieder am letzten Spieltag gegen Gladbach in das Meisterschaftsrennen eingreifen können. Immerhin, die Bayern haben den Dortmunder-Patzer nicht wirklich genutzt und in Nürnberg selbst nur 1:1 gespielt.

Nach der 2:4-Heimpleite gegen den FC Schalke 04 am vergangenen Wochenende war die Stimmung im Dortmunder Signal Iduna-Park am Tiefpunkt. Sowohl Lucien Favre, als auch seine Spieler zeigten sich nach dem Derby sichtlich geknickt. Das Thema Meisterschaft wurde vom BVB-Coach „offiziell“ abgehakt und auch Marco Reus & Co. zeigten sich wenig zuversichtlich die Bayern in den verbliebenen drei Spieltagen nochmals einzuholen.

Das 1:1-Unentschieden der Münchner einen Tag später gegen den 1. FC Nürnberg dürfte den Schwarz-Gelben jedoch noch neue Hoffnung geben. Der Vorsprung der Bayern beträgt lediglich 2 Punkte und damit ist der BVB nach wie vor in Schlagweite.

Reus darf nochmals zum Saison-Abschluss ran

Mit Marco Reus und Marius Wolf war für zwei Dortmunder am vergangenen Samstag mit glatt rot das Spiel vorzeitig beendet. Während Wolf vom DFB für drei Spiele gesperrt wurde und damit in den kommenden Wochen mehr Zeit auf casinorella.com/de verbringen kann, wird Reus nochmals ein Comeback feiern in dieser Saison. Der BVB-Kapitän wurde nur für zwei Spiele gesperrt und steht Lucien Favre damit am 34. Spieltag beim letzten Saisonspiel in Gladbach wieder zur Verfügung.

Das Restprogramm der Borussia hat es durchaus in sich: Mit Bremen, Düsseldorf und Gladbach hat man schwere Aufgaben vor der Brust. Während die Hanseaten und Fohlen mitten im Kampf um Europa stecken, spielt Düsseldorf eine überragende Rückrunde und hat bereits im Hinspiel bewiesen, dass man in der Lage ist gegen den „großen BVB“ zu gewinnen. Fakt ist, um den Bayern nochmals gefährlich zu werden muss Dortmund alle drei Spiele gewinnen und zeitgleich auf mindestens eine Niederlage der Münchner hoffen. Die Bayern treffen noch auf Hannover (H), Leipzig (A) und Frankfurt (H).

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Setzt der DFB voll und ganz auf die Heim-EM 2024?

29.03.19 (Aktuelles, EM 2024, Länderspiele, News, Startseite)

Foto: pixabay

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Bundestrainer Joachim Löw hat nach dem desaströsen Abschneiden bei der WM 2018 angekündigt die DFB-Auswahl in diesem Jahr zu verjüngern. Den Umbruch hat der 59-jährige mit dem „Rauswurf“ der drei Weltmeister Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller bereits angestoßen. Es scheint so, als würden der DFB und Löw voll und ganz auf die Heim-EM 2024 setzen und nicht unbedingt auf die EURO 2020.

Mit einem 3:2-Auswärtserfolg gegen die Niederlande hat die deutsche Nationalmannschaft einen guten Start in die EM-Qualifikation 2020 hingelegt. Die wenigsten Fans und Experten hätten ernsthaft damit gerechnet, dass die „jungen Wilden“ in Amsterdam gegen die formstarken Niederländer bestehen würde. Die Qualifikation für die EM 2020 ist trotz des Krisenjahres 2018 absolute Pflicht für Löw und sein Team. Dennoch scheint es so, als würde der 59-jährige eher eine Mannschaft für die Heim-EM 2024 aufbauen, als für die EURO 2020.

Löw setzt den Umbruch konsequent um

Wie die deutsche Nationalmannschaft vor der Fussball-Europameisterschaft 2024 aussehen wird ist aktuell sicherlich schwer zu sagen. In den kommenden knapp 5,5 Jahren wird sich noch einiges tun. Dennoch gibt es schon jetzt deutliche Tendenzen zu erkennen. Mit Leroy Sane und Serge Gnabry hat Löw unter anderem eine neue Flügelzange für die Offensive. Beide sind erst 23 Jahre alt und spielen schon jetzt sowohl in ihren Vereinen als auch in der Nationalmannschaft eine tragende Rolle. Auch im Sturm scheint Timo Werner gesetzt zu sein, dafür musste unter anderem Thomas Müller seinen Platz räumen.
In der Defensive hat Löw mit Hummels und Boateng gleich zwei Innenverteidiger aussortiert, aber an Alternativen mangelt es dem DFB-Team in der Abwehrmitte nicht. Niklas Süle, Antonio Rüdiger, Thilo Kehrer und Jonathan Tah sind alle samt unter 25 und gehören schon jetzt zum Kreis der Nationalmannschaft.
Spannend wird es zu sehen wie Löw sein Mittelfeld in den kommenden Jahren neu aufbauen wird. Toni Kroos wird spätestens nach der EURO 2020 aufhören. Auch Marco Reus ist mit Ende 20 sicherlich eher weniger ein Kandidat für die Heim-EM 2024.
Auch wenn Löw angekündigt hat, dass man sich bei der EM 2020 in neuen Glanz präsentieren wird und an die alte Form von 2014 anknüpfen möchte, kann es durchaus sein, dass die Erwartungen beim DFB nicht allzu hoch sind und man sich lieber auf einen Titeltriumph 2024 im eigenem Land konzentriert.

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Die Bayern melden sich eindrucksvoll zurück im Titelrennen

04.03.19 (1. Bundesliga, Aktuelles, Auswärtsspiele, News, Startseite)

Der FC Bayern hat am vergangenen Wochenende einen eindrucksvollen 5:1-Auswärtserfolg bei Borussia Mönchengladbach eingefahren. Nicht nur die Art und Weise wie sich die Münchner präsentiert haben kam für viele etwas überraschend, auch die Tatsache, dass man mit diesem Sieg den einstigen 9 Punkte-Rückstand auf Borussia Dortmund komplett aufgeholt hat, war so vor wenigen Wochen kaum vorhersehbar. Das Titelrennen in der Fussball Bundesliga ist damit komplett offen und verspricht bis zum Ende spannend zu bleiben.

Noch vor wenigen Wochen sah die Bayern-Welt alles andere als ideal aus, die Münchner hatte satte 9 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Dortmund und präsentierten sich in der Bundesliga oftmals pomadig. Doch das Team von Niko Kovac scheint die Krise aus der Hinrunde komplett überstanden zu haben, die Bayern haben den den Rückstand auf den BVB am vergangenen Wochenende egalisiert und scheinen wieder in Topform zu sein. Der 5-1 Erfolg bei Borussia Mönchengladbach war wie eine Ansage in Richtung Dortmund, dass das Titelrennen noch längst nicht entschieden ist.

Bayern zeigen in Gladbach die besten Saisonleistung in der Bundesliga

Vor dem Spiel gab es zahlreiche Spekulationen ob es den Münchnern gelingen wird den BVB-Patzer in Augsburg zu nutzen. Die Fohlen sind seit Jahren eine Art Angstgegner für den FCB. Zudem ging das Hinspiel in München mit 0:3 deutlich verloren. Doch am Samstagabend zeigten sich die Bayern in absoluter Spiellaune und das obwohl zahlreiche Spieler verletzt und krank ausfielen.

Javier Martinez brachte sein Team in der 2. Minute bereits mit 1:0 in Front. Für den Spanier war es bereits das zweite Tor in Folge, in der Woche zuvor köpfte der Mittelfeldspieler die Münchner zum 1:0-Erfolg gegen Berlin. In der 11. Minute erhöhte Thomas Müller auf 2:0 und es schien so, als würde der FCB die Partie locker zu Ende spielen. Auch im weiteren Verlauf kamen die Bayern zu zahlreichen guten Chancen, ließen diese jedoch allesamt liegen. Kurz vor der Pause verkürzte Lars Stindl dann quasi aus dem Nichts zum 1:2 und machte die Partie kurzzeitig wieder spannend. Doch spätestens nach dem 3:1 von Robert Lewandowski in der 47. war klar, dass die Münchner sich diese drei Punkte nicht mehr nehmen lassen. Gnabry 75. und erneut Lewandowski (91.) sicherten dem deutschen Rekordmeister am Ende den verdienten Auswärtserfolg.

Nur noch zwei Tore trennen die Bayern von den punktgleichen Dortmundern. Beide Mannschaften kommen derzeit auf 54 Punkte und liefern sich damit ab sofort ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen in Sachen Meisterschaft. Das Momentum liegt aktuell ganz klar auf Seiten der Bayern und das Wettportal sportwetten-online.com sieht Manuel Neuer & Co. favorisiert mit Blick auf das Titelrennen.

Am 6. April kommt es in der Münchner Allianz Arena zum großen Showdown zwischen den beiden Teams. Spätestens zu diesem Zeitpunkt möchte sich die Bayern die Tabellenführung

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Die Macht des Fußballs

11.01.19 (1. Bundesliga, Aktuelles, News, Sonstige Ligen, Startseite)

König Fußball regiert die Welt. Keiner anderen Sportart kommt ähnliche Bedeutung zu, wenn es darum geht, die Fans vor den Bildschirm oder in die Stadien zu locken. Vom WM-Finale bis zum Lokalverein bedeutet jede Begegnung 90 Minuten voller Spannung, Hoffnung, Jubel oder Trauer.

Schon bei der ersten im Fernsehen übertragenen Weltmeisterschaft 1954 sahen geschätzte 90 Millionen Zuschauer weltweit zu – in einer Zeit, in der vor dem Auftaktspiel gerade mal 28.000 Fernseher in Deutschland angemeldet waren. Vor dem Endspiel, bei dem die Bundesrepublik im „Wunder von Bern“ Weltmeister wurde, waren es bereits 41.000 Geräte.

Bei der jüngsten Fußball-WM in Russland sahen allein in Deutschland 27,48 Millionen Fans das Vorrundenspiel von Löws Nationalelf gegen Schweden. Beim Finale Frankreich gegen Kroatien waren immerhin noch 21,32 Millionen Menschen in der Bundesrepublik dabei.

Was Fußball so attraktiv macht, ist unter anderem die Einfachheit. Trotz aller Regeln und Vorschriften ist das Spiel mühelos zu verstehen, nachzuverfolgen oder auch zu spielen. Zwei Teams, zwei Tore, ein runder Ball – mehr wird für den Anfang nicht gebraucht. Gekickt wird in den Favelas von Brasilien, wo etliche der weltbesten Spieler sich wie im Märchen raus aus der Armut gekickt haben, genau wie auf den manikürten Spielfeldern Westeuropas, und der Sport ist in vielen Kulturen fest verankert.

Weil Fußball die Gefühle anspricht wie kaum ein anderer Sport, ist die emotionale Bindung entsprechend stark. Da werden Clubs zum Symbol und Fußballstars zu Helden, denen so manche menschliche Schwäche verziehen wird.

Der Sieg des eigenen Vereins wird zum Sieg für die Fans, und Niederlagen wie die der deutschen Elf, die in Russland erstmals schon in der Vorrunde scheiterte, belasten die Volkspsyche.

Fußball ist die Welt, wie sie sein sollte: Fair, mit transparenten Regeln, wo gemeinsam etwas erreicht wird, ein Sport, der Arm und Reich verbindet, Integration ermöglicht und Gemeinsamkeiten bei den Fans schafft.

Von lokal bis global reicht das Angebot, und dank Replays, Live-Streams, Fanradios und anderen Plattformen lässt sich fast jedes Spiel in irgendeiner Form verfolgen.

Auch die Zahl der aktiven Kicker steigt. Mehr als sieben Millionen Mitglieder hat der Deutsche Fußball-Bund. Fast 25.000 Clubs sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt.

Vor allem bei den Frauen steigt das Fußballfieber. 5966 Damenmannschaften hatte der DFB im Jahr 2018.

Wie bei den Proficlubs geht es auch in den unteren Rängen multikulturell zu. Für viele Flüchtlinge und andere Neuankömmlinge ist der Eintritt in den Fußballverein Sport, Hobby und Einstieg in ihr neues Leben. Das schöne Spiel vereint auch auf dem Feld Menschen aus aller Welt.

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Marco Reus ist der beste Spieler der Bundesliga-Hinrunde

07.01.19 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)

BVB-Star Marco Reus ist der beste Feldspieler in der Hinrunde der Fussball Bundesliga 2018/19. So haben 214 Profis aus dem deutschen Oberhaus in einer anonymen Abstimmung des Fachmagazin kickers abgestimmt. Auf Rang 2 und 3 landeten Axel Witsel und Luka Jovic.

Für Marco Reus hätte das neue Jahr kaum besser starten können. Der 29-jährige Offensivspieler wurde unmittelbar zum Jahresanfang mit zwei individuellen Ehrungen ausgezeichnet. Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass Reus zum Nationalspieler des Jahres 2018 gewählt wurde. Heute folgte nun die Auszeichnung zum besten Spieler der Bundesliga-Hinrunde.

Reus setzt sich gegen Team-Kollegen Witsel und den Frankfurter Luka Jovic durch

Mit 11 Toren und 7 Vorlagen ist Marco Reus maßgeblich daran beteiligt, dass Borussia Dortmund sich die Herbstmeisterschaft gesichert hat und auf dem besten Weg ist die bayerische Dominanz nach sechs Jahren in der Bundesliga zu beenden.

Im Rahmen der alljährlichen kicker-Spielumfrage hat sich eine klare Merheit für Reus ausgesprochen. Insgesamt 2014 Profis aus dem deutschen Oberhaus haben an der anonymen Abstimmung teilgenommen, 44 Prozent stimmten dabei für Reus. Damit hat der Dortmunder einen großen Vorsprung auf Rang 2 und 3. Auf diesen landeten Axel Witsel (BVB) und Luka Jovic (Eintracht Frankfurt) mit jeweils 8,9 Prozent.

Interessant ist auch das Ergebnis in Sachen Meisterschaftstitel. Satte 73,4 Prozent glauben daran, dass der BVB diese Saison Meister wird. Auch das Portal online-betting.org sieht die Schwarz-Gelben im Rennen um die Meisterschale derzeit ganz klar in Front. Wobei der Rückstand des FC Bayern kurz vor der Winterpause von 9 auf 6 Punkte geschrumpft ist.

Während Reus zum besten Feldspieler der Hinrunde gewählt wurde, setzte sich auch dessen Vereinskollege Roman Bürki mit knappem Vorsprung vor Peter Gulacsi von RB Leipzig und Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach im Rennen um den besten Torhüter durch.

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