09.03.10 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Der Karlsruher SC hat sich zum Abschluss des 25. Spieltags verdient mit 1:0 (1:0) gegen Arminia Bielefeld durchgesetzt und einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Der KSC fuhr damit den zweiten Sieg in der Rückrunde ein und hat als Tabellenzwölfter sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang zur 3. Liga. Bielefeld verpasste es hingegen die Patzer von Düsseldorf (0:0 gegen Fürth) und St. Pauli (1:2 gegen 1860) auszunutzen und hat weiterhin drei Punkte Rückstand auf den 3. Rang.
Krebs per Direktabnahme
Die Arminen wollten die Ausrutscher der direkten Aufstiegskonkurrenten Düsseldorf und St. Pauli natürlich nutzen und ihrerseits näher an die Aufstiegszone herankommen, vor allem im ersten Durchgang taten sich die Gastgeber gegen die in der Defensive gut stehenden Karlsruher aber enorm schwer. Nennenswerte Torchancen sprangen deshalb zunächst nicht heraus. Stattdessen konnten die Gäste ihre erste Gelegenheit gleich zur Führung nutzen: Matthias Zimmermann hatte eine schöne Flanke in den Sechzehner gespielt, wo Gaétan Krebs per Direktabnahme das 1:0 gelang (17.). Bielefeld agierte danach wacher, was auch darauf zurückzuführen war, dass sich der KSC nach der Führung weit zurückzog.
Bielefeld vergibt einige Großchancen
Die Vorwärtsbewegung der Bielefelder gewann erst nach dem Seitenwechsel an Druck, so musste KSC-Keeper Markus Miller gegen einen Schuss von Arne Feick klären (54.), Sekunden später rettete Torschütze Krebs für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (55.). Karlsruhe kam nur selten zu Entlastungsangriffen, die jedoch allesamt harmlos waren. In der 76. Minute war Miller erneut bei einem Schuss von Andre Mijatovic zur Stelle, mehr passierte nicht mehr, sodass es beim 1:0 für Karlsruhe blieb.
Manu für fussballfanseiten.de
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08.03.10 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Der FC Augsburg hat auch ohne einen Treffer von Top-Torjäger Michael Thurk gegen den SC Paderborn einen 3:0 (0:0)-Sieg gefeiert. Durch den siebten Heimsieg in Folge festigten die Schwaben den 2. Platz in der Tabelle und marschieren weiterhin Richtung 1. Liga. Paderborn musste sich nach Treffern von Nando Rafael (62./70.) und Elton da Costa (83.) doch noch geschlagen geben.
Augsburg startet erst nach einer Stunde durch
Die favorisierten Augsburger fanden lange Zeit geeignetes Mittel um das Abwehrbollwerk der in der Defensive gut stehenden Gäste zu knacken. Einzig und allein Jens Hegeler traf in der 10. Minute mit einem Kopfball die Querlatte, ansonsten gab es in Halbzeit eins keine weiteren Höhepunkte. Paderborn kam nach dem Seitenwechsel mutiger aus der Kabine und hatte drei Minuten nach dem Seitenwechsel die Riesenchance zum 1:0, FCA-Keeper Simon Jentzsch verkürzte gegen Mahir Saglik jedoch klug den Winkel und konnte so parieren (48.). Fünf Minuten später waren es wieder die Gäste, die durch Stürmer Frank Löning für Gefahr sorgten, sein Schuss ging aber knapp am Pfosten vorbei (53.).
Paderborn war bis dato die bessere Mannschaft, aber nach einer guten Stunde fanden die Gastgeber besser ins Spiel und gingen durch Nando Rafael eiskalt in Führung: Kasper Jensens Abwehr landete nach einem Kopfball von Marcel Ndjeng genau vor den Füßen von Rafael, der nur noch abziehen musste (62.). Im Stile einer Spitzenmannschaft nutzte der FC acht Minuten später die zweite Chance in der 2. Halbzeit zum 2:0. Wieder war Nando Rafael zur Stelle, der per Abstaubertor seinen Doppelpack markierte (70.). Der eingewechselte Elton da Costa setzte mit einem beherzten Linksschuss von der Strafraumgrenze, der direkt in die rechte obere Ecke ging, den Schlusspunkt (83.).
Manu für fussballfanseiten.de
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08.03.10 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Die Löwen vom TSV 1860 München haben gegen den FC St. Pauli mit 2:1 (1:0) gewonnen und sind in der Tabelle auf Platz 9 geklettert. St. Pauli kassierte trotz 82-minütiger Überzahl die dritte Niederlage in Folge und verlor auch das Fernduell gegen den FC Augsburg um den 2. Platz. Stefan Aigner ebnete den 60ern mit seinem Doppelpack (23./57.) den Weg zum Sieg, Marius Ebbers konnte mit seinem 13. Saisontor den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen (51.).
Kiraly als Fels in der Brandung
Die Gastgeber gingen sehr ersatzgeschwächt in die Partie und mussten in der 8. Minute gleich den nächsten Ausfall beklagen: der Grieche Charliaos Pappas sah nach einem rüden Foul an Fabian Boll die Rote Karte von Schiri Manuel Gräfe (Berlin) und durfte frühzeitig duschen gehen. 1860 erzielte trotz der Unterzahl mit der ersten guten Chance durch einen Kopfball von Stefan Aigner gleich das 1:0 (23.). Die Vorlage lieferte Dominik Stahl, der vollkommen unbedrängt auf Aigner flanken konnte. St. Pauli war danach sehr um den Ausgleich bemüht und erspielte sich schnell klare Feldvorteile und auch gute Torchancen. So konnte sich vor allem Stürmer Marius Ebbers ein ums andere Mal durchsetzen, scheiterte jedoch im Abschluss meist am starken Gabor Kiraly (33./42.).
Im zweiten Durchgang wurden die “Kiezkicker” durch Marius Ebbers’ 13. Saisontor mit dem Ausgleich belohnt, der einen wuchtigen Schuss von Kallas mit dem Kopf unter die Latte verlängerte. Weil Sukuta-Pasu (54.) den Ball aus halbrechter Position nur an den Pfosten knallte und Kiraly den Nachschuss von Naki abwehren konnte reichte es für St. Pauli nicht zu weiteren Toren. Stattdessen war erneut Stefan Aigner per Direktabnahme aus sechs Metern zur Stelle (57.) und sorgte mit seinem Doppelpack dafür, dass St. Pauli den Anschluss zum Spitzenduo Kaiserslautern/Augsburg verloren hat und den Atem der Verfolger wieder heftiger im Nacken spürt.
Manu für fussballfanseiten.de
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08.03.10 (2. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Der MSV Duisburg konnte sich am 25. Spieltag im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Union Berlin mit 1:0 (0:0) durchsetzen und darf weiterhin vom Aufstieg ins Oberhaus träumen. Mit 43 Punkten rangieren die “Zebras” nun auf dem 6. Platz und haben nur noch drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Berlin rutschte nach der Niederlage auf den 10. Rang ab und hat mit den Thematiken Abstieg und Aufstieg nicht großartig zu tun.
Chancen im Überfluss
Im Stadion an der alten Försterei schenkten sich beide Mannschaften nichts und spielten frech nach vorne. Chancen gab es genügend, nur die Verwertung ließ jedoch sehr zu wünschen übrig. Die erste gute Torchance des Spiels hatte Berlins Angreifer John Jairo Mosquera, MSV-Keeper Tom Starke konnte jedoch glänzend parieren (23.). Stürmer Srdjan Baljak vergab auf Seiten der etwas engagierter auftretenden Duisburger in der 28. Minute die beste Möglichkeit im ersten Durchgang, als er nach einer Vorlagen von Olcay Sahan den Ball nicht richtig traf und Jan Glinker im Kasten der Gastgeber blitzschnell reagierte. Danach vergaben Mosquera (31.) und Chinedu Ede (36.) noch zwei Riesenchancen vor der Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel gelang Björn Schlicke nach einem Freistoß von Ivica Grlic der glückliche Führungstreffer (55.), doch der Sieg wackelte bedrohlich, weil Berlin sich weiterhin Chance um Chance erspielte und auf den Ausgleich drängte. Erneut Mosquera (63./82.) und Karim Benyamina (72./78.) konnten selbst bei besten Chancen den Ball nicht an Teufelskerl Tom Starke vorbeibringen, sodass es beim 1:0-Sieg der “Zebras” blieb.
Manu für fussballfanseiten.de
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08.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Der Karnevalsverein 1. FSV Mainz 05 hat seinen Auswärtsfluch beendet und einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim eingefahren. Mainz gelang erst der zweite Auswärtssieg in dieser Saison, dank des Dreiers konnten sie die punktgleichen Kraisgauer nun überholen uns sind mit 35 Punkten Neunter. Die TSG, die erst sieben Punkte in der Rückrunde gesammelt hat, kann sich einen versöhnlichen Abschluss der Saison höchstwahrscheinlich abschminken.
Polanski sorgt für äußerste Gefahr
Sowohl bei Mainz, als auch bei Hoffenheim fehlten einige Spieler verletzt oder gesperrt und das machte sich in der Begegnung bemerkbar, denn wirkliche Höhepunkte gab es in der Rhein-Neckar-Arena zu Beginn nicht. Beide Teams kombinierten zwar das ein oder andere Mal wirklich schön, Torchancen resultierten daraus jedoch nicht. Die erste richtige Möglichkeit des Spiels konnten sich die Mainzer nach 20 Minuten erarbeiten, so sorgte ein Distanzschuss des früheren U21-Nationalspielers Eugen Polanski das erste Mal für Gefahr, der Ball ging jedoch am Kasten vorbei. Die Mainzer hatten die Partie zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle verpasste es aber in Führung zu gehen, die TSG agierte hingegen einfach nicht kreativ genug. Vedad Ibisevic (25.) und Demba Ba (36.) vergaben die einzigen beiden Torchancen der Gastgeber in Durchgang eins, für Mainz kam erneut Polanski von der Strafraumgrenze zum Abschluss, sein Schuss ging jedoch wieder nur knapp vorbei (30.).
Bance erzielt 7. Saisontor
Torchancen blieben auch nach dem Seitenwechsel Mangelware, so dauerte es bis zur 68. Minute ehe der eingewechselte Hoffenheimer Prince Tagoe das erste Highlight der zweiten Halbzeit hatte. Tagoe konnte die sich bietende Möglichkeit aber nicht nutzen. Die TSG ärgerte sich noch über die vergebene Chance, da erlöste Aristide Bancé die Mainzer im direkten Gegenzug mit seinem 7. Saisontor (69.). Der Stürmer aus Burkina Faso hatte sich wunderschön gegen Innenverteidiger Marvin Compper und Timo Hildebrand durchgesetzt und schob den Ball ins kurze Eck. Mainz verteidigte danach äußerst clever, sodass dem zweiten Auswärtssieg nichts mehr im Wege stand.
Manu für fussballfanseiten.de
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08.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Der abstiegsbedrohte 1. FC Nürnberg hat sich am Sonntag verdient mit 3:2 (2:0) gegen Bayer 04 Leverkusen durchgesetzt und wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren. Durch eine leidenschaftliche Leistung konnte der Club das erste Mal seit fünf Monaten endlich wieder zu Hause gewinnen und verließ mit nunmehr 21 Punkten die Abstiegsränge. Leverkusen verpasste es hingegen Bayerns 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Köln auszunutzen und auf Tabellenplatz eins zu klettern. Auch die beeindruckende Serie von 24 Spielen ohne Niederlage war nach dem 2:3 gerissen.
Club: engagiert, leidenschaftlich und effizient
Der 1. FC Nürnberg musste ohne seinen gesperrten Top-Torjäger Albert Bunjaku auskommen, der elf der 19 Club-Tore erzielt hatte. Dieser Ausfall machte sich aber nicht wirklich bemerkbar, denn Nürnberg erspielte sich schnell Vorteile, auch wenn Leverkusen durch einen Kopfball von Eren Derdiyok die erste Möglichkeit des Spiels für sich verbuchen konnte (4.). Der Club, der am 17. Oktober 2009 gegen Hertha das letzte Mal zu Hause gewann, kam fünf Minuten später zur ersten eigenen Chance, doch Nationaltorwart René Adler riskierte nach einer Flanke von Marcel Risse Kopf und Kragen und kam gerade noch vor dem einschussbereiten Mickael Tavares an den Ball (9.). In der 18. Minute konnte Adler erneut gegen Risse retten, der nach einer wunderbaren Kombination über vier Stationen zum Abschluss kam (18.), ehe Tavares Gegner Arturo Vidal schön stehen ließ sein Schuss jedoch um Zentimeter am langen rechten Eck vorbeistrich (19.). Der Club hätte die Führung schon längst verdient gehabt auch deshalb weil von Leverkusen bis auf Derdiyoks Kopfball nicht viel zu sehen war.
Choupo-Moting mit Doppelpack
Bayern-Leihgabe Toni Kroos wurde in der 24. Minute gut von Gonzalo Castro freigespielt, beim Versuch den Ball an Schäfer vorbeizuschieben, legte er sich das Leder jedoch zu weit vor, sodass es im Aus landete. Mit der nächsten Möglichkeit des Spiels gingen die Nürnberger dann durch Eric Maxim Choupo-Moting in Führung, der eine Kopfballverlängerung von Frantz schön mit der Brust annahm, sich gegen zwei Leverkusener durchsetzte und den Ball in der linken unteren Ecke versenkte (42.). Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war wieder der 20-jährige Choupo-Moting zur Stelle, als er nach exzellenter Vorarbeit von Dennis Diekmeier das 2:0 und seinen dritten Saisontreffer erzielte (45.+1.). Die Franken führten zur Pause vollkommen verdient gegen ungewohnt schwache Leverkusener.
Hochspannende Schlussphase
Doppeltorschütze Choupo-Moting legte auch nach dem Seitenwechsel gleich los wie die Feuerwehr und traf fast zum 3:0, nachdem er sich gegen Verteidiger Manuel Friedrich durchgesetzt hatte. Adler war jedoch zur Stelle und verhinderte den Gegentreffer (48.). Sieben Minuten später musste sich Adler dann aber erneut geschlagen geben, als Michael Tavares einen Eckball vom starken Marcel Risse per Direktabnahme aus zehn Metern in die linke untere Ecke knallte (55.). Der Club ließ es nach dem 3:0 etwas lockerer angehen und Bayer- Trainer Jupp Heynckes reagierte und brachte Patrick Helmes und Tranquillo Barnetta in die Partie (59.). Wenige Minuten nach den beiden Einwechslungen wurde der FCN dann für die Nachlässigkeit betraft, weil Top-Torjäger Stefan Kießling mal wieder zuschlug und den Ball im Netz versenkte (66.). Richtig Spannung kam in die Partie, als Patrick Helmes mit seinem 1. Saisontor auf 3:2 verkürzte und damit eine dramatische Schlussphase einläutete. Leverkusen hatte zwar noch die ein oder andere Chance, da der Club in der Defensive aber enorm stark agierte und mit Raphael Schäfer einen sehr gut aufgelegten Schlussmann im Kasten hatte, blieb es beim absolut verdienten 3:2-Sieg der Franken.
Manu für fussballfanseiten.de
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07.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Borussia Dortmund setzte sich im Westduell gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:0 (1:0) durch und bleibt damit weiterhin auf Europa-League-Kurs. Durch den Dreier konnten die Borussen den Abstand zu Bremen auf drei Punkte ausbauen und die 1:2-Schlappe im Revierderby gegen Schalke vergessen machen. Gladbach befindet sich nach der achten Auswärtsniederlage weiterhin jenseits von Gut und Böse.
Großkreutz und Matchwinner Zidan sichern den Sieg
Die Dortmunder starteten eine Woche nach der bitteren Niederlage gegen Schalke sehr nervös und unkonzentriert in die Partie. Es dauerte gute zehn Minuten bis sich die Gastgeber das erste Mal in den Strafraum der “Fohlen” vor wagten, diese eine Möglichkeit reichte aber aus, um gleich mit 1:0 in Führung zu gehen. Mohamed Zidan spazierte mit dem Ball in den Strafraum der Gäste und konnte dort vollkommen unbedrängt für Kevin Großkreutz auflegen, der aus fünf Metern keine Probleme hatte Logan Bailly zu überwinden (13.). Der BVB drängte danach auf das 2:0 scheiterte aber immer bereits an der Strafraumgrenze der Gäste, die die Räume sehr eng machten und früh attackierten.
Nach etwa einer halben Stunde verloren die Dortmunder dann den Faden, M’gladbach verpasste es jedoch einen Profit daraus zu schlagen. Ein Schuss des Dortmunder Verteidigers Marcel Schmelzer ging in der 35. Minute nur um Zentimeter am Kasten vorbei, ehe Roel Brouwers die bis dato beste Chance der Gladbacher vergab, als er den Ball in die Arme von Roman Weidenfeller köpfte (39.). Die “Fohlen” agierten auch im zweiten Durchgang viel zu verhalten gegen einen BVB, der schon deutlich bessere Spiele vor heimischem Publikum abgeliefert hatte. Die Vorentscheidung war gefallen, als Mohamed Zidan Bailly mit einem Schuss aus 18 Metern überwand (54.). Eine Viertelstunde später erzielte Zidan mit seinem 5. Saisontor aus spitzem Winkel den Treffer zum 3:0-Endstand. Dortmund fuhr gegen harmlose Gladbacher einen verdienten Sieg ein und hält damit weiterhin Kurs auf das internationale Geschäft.
Manu für fussballfanseiten.de
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07.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Der VfL Wolfsburg konnte sich dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 4:1 (0:1) gegen den VfL Bochum durchsetzen und bleibt damit weiterhin in der Erfolgsspur. Die Bochumer um Trainer Heiko Herrlich erlitten nach acht ungeschlagenen Spielen in Folge die erste Niederlage im Jahr 2010 und müssen den Blick wieder nach unten richten.
Bochum führt zur Pause, Wolfsburg nach dem Seitenwechsel deutlich besser
Trotz Schneeregens starteten beide Mannschaften engagiert in die Partie. Die Wolfsburger die erneut auf den im Aufbautraining befindlichen Torwart Diego Benaglio und den gesperrten Mittelfeldantreiber Zvjezdan Misimovic verzichten mussten, hatten durch den brasilianischen Nationalspieler Grafite die erste gute Möglichkeit, sein Schuss strich allerdings knapp über das Tor der Bochumer (7.). Auf der Gegenseite zwang Christian Fuchs Wolfsburgs Keeper Marvin Hitz mit einem Schuss aus kurzer Distanz zu einer guten Parade (12.). Bochum spielte auch danach wie erwartet gut mit und zeigte sich kämpferisch gegen den Favoriten. Paul Freier gelang nach etwa einer halben Stunde der Treffer zur Führung, als er den Ball von der Strafraumgrenze aus über Hitz in die linke Ecke schlenzte (28.).
Die Wolfsburger, bei denen Grafite wegen einer Oberschenkelverletzung in der Kabine blieb, präsentierten sich in der zweiten Halbzeit um einiges besser und setzten die Gäste mit zunehmender Spielzeit immer mehr unter Druck. Torjäger Edin Dzeko, der momentan von vielen europäischen Top-Klubs gejagt wird, erzielte nach einer Stunde aus kurzer Distanz den Ausgleich. Die Vorarbeit zu Dzekos Tor hatte Marcel Schneider geliefert. Der für Grafite eingewechselte Obafemi Martins (61./64.) und erneut Dzeko (68.) hatten danach noch weitere Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. In der 75. Minute machte es Martins dann besser, als er eine schöne Hereingabe von Verteidiger Hasebe volley in den Maschen versenkte. Sekunden später brachte Torwart Philipp Heerwagen Dzeko im Strafraum zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte der Bosnier sicher zu seinem 12. Saisontreffer. Den Schlusspunkt in einer sehenswerten Partie setzte der eingewechselte Jonathan Santana, der den Ball aus 25 Metern wunderschön im Tor der Gäste versenkte. Santanas Treffer ist mit Sicherheit ein heißer Anwärter auf das Tor des Spieltages.
Manu für fussballfanseiten.de
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07.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Hannover 96 hat nach neun Pleiten in Serie endlich wieder einen Sieg eingefahren und sich gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt durchgesetzt. Durch den 2:1 (0:0)-Sieg gegen den SC Freiburg konnte Hannover endlich die Abstiegszone verlassen, Freiburg belegt wegen der schlechteren Tordifferenz nun den Relegationsrang zur 2. Liga. Die Tore im badenova-Stadion erzielten Elson (63.) und Pappis Cissé mit einem Eigentor (73.), Yacine Abdessaski (70.) konnte den zwischenzeitlichen Ausgleich markieren.
Viele Großchancen nach dem Seitenwechsel
Die Partie begann sehr schleppend, weil jeder Zentimeter hart umkämpft wurde und auf beiden Seiten wichtige Spieler fehlten. Spielfluss oder gar Torchancen waren absolute Fehlanzeige, was auch daran lag, dass hier die Heimschwächste und die Auswärtsschwächste Mannschaft aufeinander trafen. Einzig und allein zwei Schüsse von Mohamadou Idrissou (18./44.) sorgten wenigstens für etwas Gefahr, weitere Möglichkeiten gab es keine nennenswerten in den ersten 45 Minuten.
Die Chancenarmut sollte sich jedoch im zweiten Durchgang schnell ändern. Der Freiburger Pappis Cissé scheiterte zwei Minuten nach dem Seitenwechsel an 96-Torwart Fromlowitz (47.). Neun Minuten später schob erneut der glücklose Cissé den Ball freistehend am leeren Tor vorbei (56.). Der Brasilianer Elson machte es nach einer guten Stunde besser und schlenzte den Ball nach einer missglückten Abwehr von Felix Bastians zur 1:0-Führung der Gäste in die rechte obere Ecke (63.). Der eingewechselte Yacine Abdessaski sorgte sieben Minuten nach dem Rückstand für den Ausgleich, als er eine Bogenlampe von Julian Schuster volley rechts unten im Kasten der Gäste unterbrachte (70.). Die Freude über den Ausgleich währte allerdings nicht lange, weil Pechvogel Pappis Cissé dann doch noch einmal traf, jedoch ins falsche Tor, als er einen Freistoß von Bruggink unhaltbar mit dem Kopf abfälschte (73.). Weil Idrissou und Didier Ya Konan beste Möglichkeiten für den SC nicht nutzen konnten, blieb es beim 2:1 für 96.
Manu für fussballfanseiten.de
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07.03.10 (1. Bundesliga, Aktuelles, Startseite)
Der FC Schalke 04 konnte sich am Samstag mit 4:1 (2:0) bei Eintracht Frankfurt durchsetzen und hat vorübergehend den 2. Platz von den Leverkusenern übernommen, die heute noch beim Club aus Nürnberg ran müssen. Damit bleibt der FC an den Bayern dran und kann sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. Die Frankfurter hingegen können den Traum vom internationalen Geschäft wohl schon frühzeitig wieder begraben.
Matip und Höwedes treffen binnen zwei Minuten
Schalke startete ohne die verletzten Marcelo Bordon und Jefferson Farfan in die Partie, dafür standen Joel Matip, Carlos Zambrano und der wiedergenesene Heiko Westermann in der Startelf. Auf Seiten der Gastgeber fehlte erneut der angeschlagene Maik Franz. Schalke ging mit breiter Brust in die Partie und war vor allem bei Standardsituationen äußerst gefährlich. Der 18-jährige Joel Matip, der unter der Woche seinen Vertrag mit den “Knappen” verlängert hatte gelang gleich mit der ersten Chance des Spiels das 1:0. Rakitic spielte einen Eckball kurz auf Rafinha, der den Ball in die Mitte flankte, wo sich Matip gegen Schwegler durchsetzte und aus fünf Metern einnickte (12.). Frankfurt hatte sich noch nicht von dem Schock des Rückstands erholt, da gelang Benedikt Höwedes nach Flanke von Lukas Schmitz drei Minuten später das 2:0 (15.). Die Eintracht benötigte erst einige Minuten um sich wieder zu fangen, Schüsse von Selim Teber (18.) und Benjamin Köhler (22.) verfehlten das Tor und Pirmin Schwegler scheiterte an FC-Schlussmann Manuel Neuer (38.).
Bestärkt durch das 2:0 ließen es die Schalker etwas lockerer in der zweiten Halbzeit angehen und gerieten schnell unter Druck. Alexander Meier gelang in der 52. Minute nach schöner Vorarbeit von Ochs der Anschlusstreffer zum 2:1. Frankfurt wurde nach danach immer besser, während Schalke in der Defensive stark zu schwimmen begann. Nach gut einer Stunde fiel dann fast der Ausgleich, aber Torschütze Höwedes konnte den Ball gerade noch vor dem einschussbereiten Caio klären, auf der Gegenseite vergab Kevin Kuranyi die Möglichkeit zum 3:1 (72.). In der Schlussphase zeigte Schalke den Frankfurtern dann, warum sie in der Tabelle so weit oben stehen. Erst gelang Ivan Rakitic nach einer Hereingabe von Kuranyi das 3:1 (80.), ehe Kuranyi selbst zum 4:1-Endstand traf (89.). Alles in allem geht der Sieg natürlich in Ordnung, in der Höhe war er jedoch etwas zu hoch, da Frankfurt vor allem in der zweiten Halbzeit wirklich gut mitspielte.
Manu für fussballfanseiten.de
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